Dienstag, 07. Februar 2012, 01.08 Uhr

Der Start ist geglückt

Der Start in die Playout-Runde ist den Unterländern geglückt – nun gilt es die Reihenfolge in der Tabelle beizubehalten.

Das Team von den Coaches Ernst Rüdisüli und Vasi Koutsogiannakis reiste mit einer grossen Portion Selbstvertrauen an dieses Spiel, konnte man doch den selben Gegner eine Woche zuvor schon mit 3:1 besiegen. Die Vorgaben des Trainerduos waren klar, denn nur mit einer soliden, konzentrierten Mannschaftsleistung konnte ein solcher Erfolg wiederholt werden. Und ein guter Start in die Playout-Runde, mit dem Ziel nicht in die Abstiegsrunde zu müssen, wäre für das Team daher sehr wichtig. Aber gerade an der Konzentration mangelte es zu Beginn des Spiels etwas bei den Unterländern. Sie gaben die Punkte zu einfach ab und produzierten zu viele Eigenfehler. Mit Hilfe von zwei Timeouts wirkten die Trainer auf die Spieler ein und versuchten das Spiel wieder in die richtige Bahn zu lenken. Je länger der Satz nun dauerte, desto besser wurde die Gastmannschaft. Sie vermochte den kleinen Rückstand aufzuholen und spielten nun munter mit. Gegen Ende des Satzes konnten sie sich dann sogar leicht absetzen und gewannen den ersten Durchgang 22:25.

Der zweite Satz war vom Ablauf her identisch mit dem Ersten. Die Gäste aus dem Unterland erwischten aber einen noch schlechteren Start und liessen das Heimteam zwischenzeitlich auf 14:7 davonziehen. Doch auch dieses Mal machte Züri Unterland diesen Vorsprung wett und es entwickelte sich ein spannendes Kopf an Kopf Rennen mit spektakulären Defenseaktionen und packenden Ballwechseln. Die Unterländer konnten gegen Ende des Satzes die wichtigen Punkte für sich entscheiden, gewannen 23:25 und gingen 0:2 in Führung.

Der dritte Durchgang begann ausgeglichen, beide Teams vermochten nun relativ konstant ihre Sideouts durchzubringen. Gegen Mitte des Satzes brachten ein paar strittige Schiedsrichterentscheide das Heimteam aus dem Konzept und die Unterländer wussten diese kurze Schwäche auszunutzen. Sie setzten sich ab und hatten beim Stand von 20:24 vier Matchbälle. Doch wer dachte, Laufenburg hätte sich aufgegeben, wurde überrascht. Was folgte, waren vier lange Ballwechsel mit zum Teil sensationellen Verteidigungsaktionen und plötzlich war der Spielstand wieder unentschieden. Die einheimischen Zuschauer spürten, dass da noch etwas möglich war und peitschten ihr Team lautstark nach vorne. Züri Unterland liess sich durch dieses kurze Zwischentief aber nicht allzu gross verunsichern und holte sich weitere Spielbälle. Der insgesamt sechste Matchball konnte dann schlussendlich verwertet werden, Züri Unterland holte sich das Break zum 25:27 Endstand.

Passeur Fabio Lunardi meinte nach dem Spiel: „Dieser Sieg ist enorm wichtig für die Mannschaft. Mit einem Sieg in die Playout-Runde zu starten stärkt unser Selbstvertrauen und bringt uns unserem Ziel ein Stückchen näher. Um unseren Aufwärts-Trend zu bestätigen, müssen wir aber weiterhin hart arbeiten.“

Telegramm
Volley Smash 05 Laufenburg – VBC Züri Unterland 0:3 (22:25, 23:25, 25:27). Sporthalle Blauen 1. – 100 Zuschauer. – SR: Christoffel, Faye-Altenbach. – Züri Unterland: Lunardi, Schatzmann, Lehner, Sturzenegger, Bigger, Heidrich. – Libero: Egli. – Auswechslungen: von Deichmann, Gahr, de Notaristefano, Keller. – Absenzen: Merkli, Bertschinger (beide überzählig)

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