Freitag, 13. Januar 2012, 00.10 Uhr

Heisse Phase wird eingeläutet

In den Playout wollen sich die Unterländer wieder aufrecht und auf Augenhöhe mit den verbleibenden Teams messen. Gegen Chênois war dies nur schwer möglich – David Lehner (hinten) und Stefan Egli (vorne) versuchten den Ball jeweils noch mit einem Hechtsprung zu retten, was dann letztendlich aber knapp nicht gelang.

„Der klare Sieg zum Jahresanfang ist nicht nur psychologisch von grosser Bedeutung. Er zeigt auch, dass unser Club auf dem richtigen Weg ist.“ Die Worte von Max Werner unterstreichen die Voraussicht und Ruhe, mit der im Verein auf die Playouts hin gearbeitet wird. Werner ist ein Kenner der Schweizer Volleyballszene und unterstützt Züri Unterland als Berater: „Die Playoutrunden im Februar sind unser Ziel: Dort wollen wir gegen die direkten Konkurrenten bereit sein und den vorzeitigen Ligaerhalt schaffen.“ Mit Amriswil und Näfels spielen aber in den letzten drei Qualifikationsrunden vorerst gleich zwei Teams mit grossem Renommee in Kloten. Die Thurgauer Gastmannschaft stand in dieser Woche gar im Europacup im Einsatz. Werner freut sich auf diese Duelle, schätzt die Chancen des Aufsteigers aus dem Unterland allerdings realistisch ein: “Einerseits wollen wir ohne Druck angreifen und uns im Schaufenster der Liga präsentieren. Anderseits können wir im Normalfall diesen Profi-Equipen das Wasser nicht reichen.“

Züri Unterland zehrt also weiter an der leisen Hoffnung, den Favoriten mit einem Coup das eine oder andere Bein zu stellen. Spätestens im Februar ist die Rollenverteilung dann aber eine andere: Dann muss die Mannschaft von Ernst Rüdisüli bereit sein, um gegen Gegner auf Augenhöhe zu bestehen. Umso wichtiger, dass die Flughafenstädter die verbleibenden Spiele nutzen, um für diese Aufgaben Moral zu tanken.
(Mathias Winterberg / ZU&NBT)

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