Montag, 09. Januar 2012, 10.35 Uhr

Sieg und Niederlage zum Jahresbeginn

Das Jubeln haben wir noch nicht verlernt – Tim Gelmi freut sich zusammen mit Fabian Bigger (links), David Lehner und David Sturzenegger (8) über einen perfekten Block.

Den Zürcher Unterländern stand gleich nach der Winterpause ein Doppelwochenende bevor. Münchenbuchsee konnte in der Meisterschaft mit 3:0 geschlagen werden, aber gegen Chenois im Cup resultierte eine klare 0:3 Niederlage.

Nach kurzer Vorbereitungszeit, aber einer guten Trainingsleistung konnte man gespannt auf das erste Spiel nach der Winterpause sein. Denn nicht immer ist es so einfach nach einer fetten Weihnachtsgans die gleiche Beweglichkeit aufs Spielfeld zu bringen. Doch dies gelang den ZuZujanern erfreulich gut. So konnten sich die Unterländer im ersten Satz mit guter Blockarbeit und präzisen Servicen mitte des Satzes absetzen und den Vorsprung bis zum Ende halten. Auch in den Sätzen 2 und 3 wurde es eigentlich nie ernsthaft gefährlich für das Team aus dem Unterland, doch schlichen sich immer wieder Schwächephasen ein, die das Spiel unnötig spannend machten. Doch schlussendlich war es ein klarer 3:0 Sieg gegen den Tabellennachbarn aus Münchenbuchsee. Mit dem zweiten Sieg in Folge konnte die erste Siegesserie dieser Saison gestartet werden.

Telegramm
VBC Münchenbuchsee – Züri Unterland 0:3 (18:25 21:25 20:25) Sekundarschule. – SR: Seydoux, Sieber. – Züri Unterland: Lunardi, Schatzmann, von Deichmann, Sturzenegger, Bigger, Gelmi. – Libero: Egil. – Auswechslungen: Keller, Gahr, De Notaristefano, Merkli.

Ein Indianer kennt keinen Schmerz – Thomas Schatzmann (mit neuer Frisur) bei der Annahme eines Sprungservice. Nicolas Keller (links) wäre auch bereit gewesen.

Diese Siegesserie sollte auch im Cup-Viertelfinal gegen den Favoriten aus Chenois nicht reissen und der VBC Züri Unterland wollte eine kleine Cup-Sensation erreichen. Doch dies glückte leider nicht. Im ersten Satz lag man schnell durch viele Eigenfehler mit 7:1 zurück und so ähnlich verlief auch der Rest des Satzes. Mit vielen Fehlern und kaum Druck am Service konnte den Zuschauern kein Spektakel geboten werden. Doch im zweiten Satz keimte wieder Hoffnung auf, vielleicht doch einen Satz dem Unterland zu Gute zu schreiben. Leider wurde auch diese Hoffnung knapp vor Ende des Satzes unterdrückt als Chenois in einer hochstehenden Phase des Spiels ihre ganze Routine ausspielten und das bessere Ende für sich beanspruchten. Danach verloren die Zürcher auch den letzen Satz klar und ohne wirkliche Gegenwehr. Chenois zieht dadurch ins Cup-Halbfinale ein und ist damit der Favorit unter den verbliebenen Mannschaften. Der VBC Züri Unterland auf der anderen Seite kann nun seine ganze Konzentration auf die Meisterschaft richten.

"Mit dem Samstagsspiel können wir zufrieden sein. Es ist gut zu wissen, dass wir noch gewinnen können. Das hilft uns sicher auch für die kommende und entscheidende Abstiegsrunde. Gegen das momentan beste Team des Landes dürfen wir am Sonntag verlieren. Aber etwas mehr Gegenwehr hätte ich von uns schon erwartet!" so der sehr stark aufspielende Von Deichmann nach dem Spiel.

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