Montag, 07. Januar 2013, 07.40 Uhr

Zwiespältiger Start ins neue Jahr

Aufgrund der Abwesenheit von Fabio Lunardi kam auch Loris De Notaristefano mal wieder für einen ganzen Match zum Zug und machte einen tollen Job!

Nach zwei Wochen Pause in der Meisterschaft startete Züri Unterland gegen Näfels ins neue Jahr. Gespielt wurde in Glarus. Und der Start verlief nicht gut für die Zürcher. Näfels konnte sich gleich zu Beginn mit einigen Punkten absetzen. Da wurden die ersten Punkte des Startsatzes verschlafen. Doch wachte das Team schnell auf und konnte sich Punkt für Punkt zurückkämpfen. Am Ende gestaltete sich der Satz sehr ausgeglichen und niemand konnte den Unterschied machen. Näfels kam zum Satzball, vermochte diesen aber nicht zu nutzen. Züri Unterland konnte ausgleichen. Auch den nächsten Spielball konnten die Zürcher abwehren. Den dritten jedoch nutzen die Näfelser zur 1:0-Satzführung.

Nach der Pause zeigte sich ein völlig anderes Bild. Züri Unterland bekundete grosse Mühe im Spielaufbau und konnte sich am Netz nicht durchsetzen. Näfels konnte dies gekonnt nutzen und machte ihr Spiel. Verzweifelt versuchten die Zürcher noch das Ruder rumzureissen, doch die Ausbeute war wie die Stimmung in der Halle gleich Null. Auch der dritte Satz zeigte kein anderes Bild wie Satz 2. Näfels spielte solid und tat das Mindeste um hier zu gewinnen. Auf Seiten von Züri Unterland jedoch herrschte Ratlosigkeit. Zu viele Fehler leistete sich das Team. So war das Spiel schnell zu Ende und der Abend vorbei.

Gleich am nächsten Tag sollte es aber weitergehen. Die Cup-Partie gegen Volley Amriswil stand an. Vor drei Wochen wurden die Viertelfinals ausgelost und der VBC Raiffeisen Züri Unterland konnte Heimrecht geniessen. Das Team war gewillt gegen den Favoriten zu kämpfen und ihm grossen Widerstand zu leisten. So gestaltete sich der erste Satz auch recht ausgeglichen. Amriswil startete gleich furios und servierte hart auf die Zürcher Annahme ein. Doch Züri Unterland liess sich nicht beeindrucken und hielt dagegen. Viele umkämpfte Punkte und teils sehr schöne Angriffsaktionen von beiden Seiten konnten die Zuschauer begutachten, ehe Amriswil den ersten Satz mit 25:22 gewinnen konnte. Doch so leicht gaben sich die Zürcher nicht geschlagen. Auch wurde sehr ausgeglichen gestaltet. Sozusagen eine Kopie des ersten Satzes wobei die Amriswiler immer ein paar Punkte Vorsprung hatte. Und so musste Züri Unterland mit einem 0:2-Satzrückstand in die 10-Minuten-Pause. Man spielte gut mit, doch verbaute man sich den Erfolg mit unpräzisen Aktionen und dummen Fehlern. Der dritte Satz sollte zeigen ob man daraus gelernt hatte. Doch leider konnte das Vorhaben Satzgewinn nicht vom Kopf auf das Spielfeld übertragen werden. Schnell lag Amriswil mit einigen Punkten in Front und verwaltete diese ohne Probleme. Erst am Ende, bei Matchball Amriswil, konnte Züri Unterland wieder Land gut machen und wehrte vier Spielbälle ab. Den fünften jedoch konnte Amriswil verwerten und feierte so den Einzug ins Halbfinale.

Der VBC Raiffeisen Züri Unterland zeigte in beiden Spielen zwischendurch sehr gute Phasen, jedoch leider auch die altbekannten Hänger. Vermag man ein bisschen Konstanz ins Spiel zu bringen, so kann man guten Mutes Richtung Playouts schauen, welche in einer Woche beginnen.

Telegramm: Volley Näfels vs. VBC Raiffeisen züri unterland 3:0 (27:25, 25:17, 25:14) - Buchholz, Glarus - 120 Zuschauer - SR (Schiedsrichter): 1. SR: Sieber Marcel, 2. SR: Bärtsch Erwin; Züri Unterland: Lunardi, Gahr, Schatzmann, Von Deichmann, Bigger, Stamm, Flück (Libero) - Einwechslungen: De Notaristefano, Sturzenegger Absenzen: Lehner (abwesend)

Telegramm: VBC Raiffeisen Züri Unterland vs. Volley Amriswil 0:3 (22:25, 20:25, 17:25) - Ruebisbach, Kloten - 200 Zuschauer - VBC Raiffeisen züri unterland: De Notaristefano, Gahr, Lehner, Schatzmann, Bigger, Stamm, Flück (Libero) - Einwechslungen: Sturzenegger; Absenzen: Lunardi (abwesend)

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