Montag, 18. März 2013, 15.50 Uhr

Ligaerhalt geschafft aber Saisonziel klar verfehlt

Dominic schlägt den Ball durch den Block von Uster

Die Saison 2012/13 nahm das Herren 2 nach einer trainerlosen Saison neu mit dem jungen und dynamischen Trainer Max Pfeifer in Angriff, der frischen Wind in den Trainingsbetrieb brachte. Das Dienstagstraining wurde plötzlich intensiver und am Freitag trainierte zumindest ein Teil der Mannschaft zusammen mit den Junioren bei Christian Busin. Einige Junioren wurden fortlaufend in die Mannschaft integriert und kamen auch in der Meisterschaft regelmässig zum Spielen, allen voran Luc Häring (Libéro und Pass) und Luca Wachter (Dia und Aussen); aber auch Tjark Hinrich (Center) konnte erste Erfahrungen in der 3. Liga sammeln.

Ziel der Mannschaft sollte es sein, um einen Aufstiegsplatz zu kämpfen. Vergangene Saison fehlte für den Aufstieg letztendlich nur ein Sieg, weshalb man diese Saison guten Mutes war, dass mit intensiveren Trainings durchaus der eine oder andere zusätzliche Punkt möglich sein müsste. Relativ rasch wurde aber klar, dass man mit den in den Spielen gezeigten Leistungen – welche zeitweise meilenweit von dem entfernt waren, was man in den Trainings zeigte – wohl eher nicht damit rechnen durfte auf den vorderen Plätzen zu landen. Viele Spiele wurde unnötig verloren; oft wegen fehlender Konstanz oder einer schlechten mentalen Vorbereitung, denn das spielerische Potential wäre gar nicht so schlecht.

Die 3. Liga Gruppe B war diese Saison erstaunlich ausgeglichen. Abgesehen vom VBC Rämi, der ganz klar eine Klasse besser war (und verdient aufsteigt), konnte jeder gegen jeden gewinnen, was auch regelmässig passiert ist. So konnten wir drei Spiele vor Schluss nach einem Spiel entweder den zweiten oder auch den zweitletzten Platz belegen. Da im zweitletzten Match allerdings der Tabellenletzte Wiedikon auf dem Programm stand, machte man sich kaum sorgen, dass man nicht noch von den Abstiegsplätzen wegkommt. Leider verlief das Spiel gegen die Stadtzürcher aber überhaupt nicht wie geplant und es konnte nur einer der drei geplanten Punkte realisiert werden. Nun konnte es sein, dass man im letzten Spiel gegen Uster gewinnen musste, sollte E.f.i gegen FGZ ebenfalls gewinnen. Dieser Umstand sorge kurzzeitig für etwas Nervosität und es wurden verschiedene Szenarien angeschaut, wie man beim Uster-Match darauf reagieren könnte. Glücklicherweise blieb uns aber dieses Saisonfinale erspart. Mit der Niederlage von E.f.i gegen FGZ konnten wir definitiv nicht mehr eingeholt werden und der Druck im letzten Spiel war einiges geringer.

Nichtsdestotrotz wollte Max nochmals drei Punkte holen, gelang uns doch in der Rückrunde bisher nur ein einziger Sieg. Im Anschluss an das zweite Playoffspiel der Damen durften wir uns in der heimischen Ruebisbach ebenfalls auf dem grossen Feld unseren treuen Fans präsentieren. Es resultierte ein mehr oder weniger ungefährdeter 3:1-Sieg (natürlich hatten wir auch in diesem Spiel wieder unsere typischen schwachen Momente, wo wir gleich serienweise keine Punkte mehr machten; in der Regel war aber der Vorsprung gross genug, sodass wir keine Angst haben mussten, den Satz noch abzugeben; vielleicht war es aber auch der Klang der Trommel, der bei uns zusätzliche Reserven freimachte).

Das Herren 2 wird die Saison damit auf dem 5. oder 6. Rang beenden. Das anfangs Saison gesteckte Ziel wurde damit klar verfehlt. Nächste Saison soll erneut der Aufstieg angestrebt werden um die Lücke zur NLA wenigstens ein wenig kleiner zu machen. In welcher Form sich das Herren 2 in der kommenden Saison aber präsentieren wird, ist noch unklar. Wir lassen uns überraschen.

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