Mittwoch, 09. Oktober 2013, 13.25 Uhr

Lagerblog vom 8.10 – Tiefencastel

Unsere muntere Wandergruppe beim Wiesner-Viadukt...

"Ein lockerer Morgen vertreibt Hunger und Sorgen!" Der Morgen startete wie immer mit einem leckeren Frühstück. Für das Training gestärkt machten sich die einen auf zur Turnhalle und die anderen nochmals ins Bett. Am Mittag hatten wir leider unseres drittes Verletzungsopfer zu beklagen. David Lehner hatte sich den Fuss verknackst. Wir wünschen Dir gute Besserung!

Für den Nachmittag hatte Martin Brunner, einen "kleinen und gemütlichen Spaziergang" organisiert, ob er wirklich so gemütlich war, werdet ihr noch lesen. Das Damen 1 entspannte sich währenddessen im Eau-là-là in der Sauna und im Whirlpool. So machten sich 23 Juniorinnen und Junioren auf den Weg mit dem Zug nach Davos-Wiesen um dort einmal über das höchste Viadukt der Rhätischen Bahn zu gehen. Der Ausblick war fantastisch und schön.

Nachdem wir die Aussicht auf die Brücke genossen hatten und das Gruppenfoto geschossen war, machten wir – wie abgemacht — die nicht allzu strenge Wanderung. Einige sträubten sich und wollten lieber am Bahnhof warten. Diese nahm Maria unter ihre Fittiche und sie setzten sich zusammen in ein kleines Café neben dem Bahnhof in Davos-Wiesen. Die verbliebenen zwölf Unerschrockenen wollten die eineinhalbstündige Wanderung in nur einer Stunde zurücklegen. Das Tempo war hoch und wir waren gut im Zeitplan. Plötzlich sahen wir einen herannahenden Zug und wir waren etwa noch 200 Meter vom Bahnhof entfernt. Mit letzter Kraft mussten wir diese Distanz noch rennend zurüchlegen um eben diesen einen Zug zu erreichen. Völlig erschöpft, ausser Atem und verschwizt setzten wir uns im Wagon, bis wir mit Schrecken feststellen mussten, dass wir im Schnellzug nach Chur waren. Zum guten Glück konnten wir in Tiefencastel aussteigen wo wir dann mit einem Glacé verpflegt wurden und auf den nächsten Zug zurück nach Davos warteten. Unterdessen hatte Deborah in den Bolgenhof angerufen und die ganze Geschichte von A-Z erzählt, während sich an der anderen Seite der Leitung, Carla Häring, kaputt lachte. Die Nachhausefahrt war ein riesen Gaudi. Schlussendlich kamen wir anstatt mit der restlichen Gruppe eine Stunde später zu Hause an. Trotz dem Umweg hatten wir einen tollen Nachmittag. Dieses Abenteuer werden wir sicher nicht so schnell vergessen, dass sagen wir euch ;). Und soviel zu einem "kleinen und gemütlichen Spaziergang" :'D

Am Abend um 19.45 Uhr war dann der Hockeymatch vom HC Davos gegen ZSC Lione angesagt! Der HC Davos gewann knapp mit 4:3. Im Spiel hatte sich bei Robin Grossmann (unserem grosszügen Organisator der Tickets – Danke Robin!!) deutlich gezeigt, dass er im Beachlager in Cesenatico dabei war, denn "mit einem Fisch auf dem Eis, kommt man weit". Übermütig und aufgestellt machten wir uns auf nach Hause (mal abgesehen von ein paar Erwachsenen, die mit dem HCD noch ausgiebig den Sieg feiern gingen – Vasi's Straftraining folgte auf dem Fusse ;)). "So wären wir am Ende unseres Berichts und bereit für die nächste abenteuerliche Welle". Guet Nacht.
 

Für den Lagerblog – Martina & Eva

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