Montag, 21. Oktober 2013, 19.10 Uhr

Heim-Niederlage der NLB-Damen gegen Volley Lugano

Romana Kayser (Mitte) machte ein gutes Spiel – für einen Sieg gegen Lugano braucht es allerdings noch etwas mehr...

Sichtlich nervös und angespannt startete das Damen-Team des VBC Raiffeisen Züri Unterland in die NLB-Saison. Der starke Gegner aus Lugano welcher seit einigen Jahren auf nationalem Niveau Erfahrungen mitbringt, war für die Aufsteigerinnen aus dem Zürcher Unterland eine grosse Herausforderung zum Saisonauftakt.

Zu Beginn des ersten Satzes, brachte Ladina Breuss die Heimmannschaft mit ihrer Aufschlagsserie gleich 4:0 in Führung. Nach und nach, schlichen sich auf beiden Seiten unkonzentrierte Fehler ein und Volley Lugano nahm somit das erste Time-Out beim Spielstand von 7:10. Nach den Inputs des Tessiner Coach’s legte die Gastmannschaft einen Gang zu und bewies in der Offensive ihre Stärken immer mehr. Dieser Druck zwang Trainer Vasi Koutsogiannakis ein Time-Out zu nehmen und kurze Zeit später vollzog er auch noch einen Spielerwechsel. Aber auch diese taktischen “Notbremsen“ konnten die angriffslustigen Südschweizerinnen nicht aus dem Konzept bringen und schliesslich gewannen sie den ersten Satz 25:19.

Obwohl die Aussenangreiferin Anja Licka, welche diese Saison neu zum VBC Raiffeisen züri unterland zugestossen ist, durch ihre Sprungkraft und die daraus hart verwerteten Bälle besonders auffiel, zogen die insgesamt grösser gewachsenen Tessinerinnen bis auf 14:12 davon, was vorallem auf die gut funktionierende Blocks zurückzuführen war. Leider fehlte den Zürcherinnen die Konstanz am Service wie auch im Angriff. Auch den emotionalen Ausbruch des Gast-Trainers, welcher vom Schiedsrichter mit einer roten Karte bestraft wurde, konnten die frech und pragmatisch spielenden Luganesinnen nicht davon abhalten den Satz noch aus den Händen zu geben. Erneut verbuchten sie diesen mit einem Punktestand von 25:19 zu ihren Gunsten.

Obwohl Volley Lugano anfangs des 3. und letzten Satzes durch harte Angriffe gleich in Führung ging, war der Kampfgeist der Zürcherinnen ungebrochen. Die routinierte Aussenangreiferin Romana Kayser schenkte dem Gegner keinen Punkt und brillierte mit ihrem kraftvollen Armzug. Für die Zuschauer gab es mitreissende Spielzüge, atemberaubende Rettungsbälle und ein ausdruckstarkes, motiviertes Heim-Team zu sehen. Auch wenn die Mannschaft des Trainerduos Koutsogiannakis/Maurer ehrgeizig und verbissen um jeden Punkt kämpfte, stand das Glück nicht auf der Seite der Neuaufsteigerinnen. Leider machten sich die Eigenfehler zu stark bemerkbar und auch dieser Spielabschnitt ging mit 25:18 an die Tessinerinnen. Trotzdem bleibt der Glaube an den Erfolg bestehen, wie Vasi Koutsogiannakis sagt: „Wenn wir weiterhin hart arbeiten bleiben die Chancen durchaus intakt in der NLB erfolgreich mitmischen zu können.“

Das schlagkräftige Team aus dem Zürcher Unterland trifft am Samstag, 26.10.13, 16:00 Uhr auswärts auf Glaronia.
Bis dahin… “Bara Bara Bara Bere Bere Bere BUUUMMM“

Telegramm: VBC Raiffeisen züri unterland – Lugano 0:3 (19:25, 19:25, 18:25) - Halle: Sporthalle Ruebisbach - 180 Zuschauer - SR: Roland Geier, Patrick Weber - VBC Raiffeisen züri unterland: Ladina Breuss, Fessler, Giger, Kayser, Licka, Fahmi - Libera: Hammer - Einwechslung: Chicherio, Bolter, Laura Breuss, Kleeb

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