Dienstag, 05. November 2013, 07.20 Uhr

Unterland-Männer setzen Höhenflug fort

im dritten Satz gegen Laufenburg darf Loris De Notaristefano ran. Als Ersatz für Spielertrainer Gilman Angel Cao Herrera zeigt der junge Passeur, was in ihm steckt. Bild: Dominic Staub

Züri Unterlands Männer sorgen weiter für Furore. Dank des 3:0-Heimsiegs über Laufenburg-Kaisten ist der Vorjahres-Letzte nach drei Runden noch immer ungeschlagen – und punkt- und satzgleich mit Meis- ter Lugano Leader der NLA.

Bericht von Peter Weiss vom 5. November 2013 im Zürcher Unterländer / Neues Bülacher Tagblatt

Züri Unterlands zweites Heimspiel in der Klotener Ruebisbachhalle begann vor rund 150 Zuschauern mit 15 Minuten Verspätung, da sich zuvor die weiblichen Klubkolleginnen in einem Krimi in fünf Sätzen gegen Fides Ruswil die ersten beiden Punkte der Saison eroberten. Doch dank der einmal mehr hervorragenden Trainingsarbeit während der Woche liess sich die Equipe von Spielertrainer und Passeur Gilman Angel Cao Herrera dadurch nicht aus dem Konzept bringen und präsentierte sich von Anfang an hell- wach. Doch die Aargauer, die in der vergangenen Saison vier von sechs Duellen mit den Unterländern für sich entschieden hatten, hielten dagegen.

Der erste Satz verlief daher über weite Strecken ausgeglichen. Dank der starken Aufschlag-Annahme sowie dank der Punkte des NLA-Topskorers Miroslav Tomasik entschieden die Gastgeber den ersten Durchgang 25:22 für sich.

Mit noch mehr Selbstvertrauen nach dem erfolgreichen Auftakt und unverändert hoher Konzentration setzten sich die Unterländer im zweiten Satz ein wenig deutlicher ab. Mit teilweise spektakulären Blockpunkten und gutem Aufschlagspiel gewann das Heimteam den zweiten Satz 25:21.

Nun erstes Duell mit Top-Team

Vor dem dritten Satz verblüffte Coach Gilman Angel Cao Herrera, indem er sich selber auswechselte – und mit Loris de Notaristefano den zweiten Zuspieler aufs Feld schickte. Der 23-Jährige packte seine Chance und zeigte ein hervorragendes Spiel. De Notaristefano übernahm die Verantwortung und führte das Team mit Elan. Wie der erste Durchgang verlief aber auch der dritte sehr ausgeglichen. Mit einer beeindruckenden Service-Serie sorgte am Ende Miroslav Tomasik für den nötigen Unterschied und den 25:22-Erfolg.

Damit haben die Unterländer ihre drei Pflichtaufgaben gegen den Aufsteiger Einsiedeln sowie Lutry-Lavaux und Laufenburg-Kaisten, die Konkurrenten aus der Abstiegsrunde der Vorsaison, souverän erledigt. Am kommenden Samstag steht mit dem Auswärtsspiel beim Traditionsklub Lausanne erstmals ein Vergleich mit einem der grossen sechs der vergangenen Jahre an.

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