Sonntag, 23. Februar 2014, 16.05 Uhr

1:3 Niederlage gegen VBC Nuc

Marlen Brunner mit einem weiteren druckvollen Angriff...(Bild: Dominic Staub)

Der Start ins Spiel gegen NUC gelang den Unterländerinnen nicht auf Anhieb. Sie spielten verhalten und fanden keine Lösung um den grossen Block der Gegnerinnen zu umgehen. Headcoach Koutsogiannakis sah sich somit gezwungen, bereits beim Spielstand von 6:10 für die Gegnerinnen sein erstes Time-Out zu nehmen. Die Gegnerinnen spielten aber auch nach dem Unterbruch souverän weiter Bei den Unterländerinnen schlichen sich - neben den vom Schiedsrichter ununterbrochen angezeigten Netzberührungen (es wird vermutet, dass dem Unparteiischen die erfolgte Regeländerung entgangen ist) viele Eigenfehler im Service und im Angriff ein, was viele Punkte kostete. Der erste Satz ging somit mit 25:18 an Neuchatel.

Der zweite Satz begann vielversprechend. Ladina Breuss legte mit guten Services gleich 3:0 vor und waren bis 10:10 gleich auf mit den Gegnerinnen. Nach einer guten Serviceserie von Rossier und einem 5-Punkte Rückstand, kam die ausgewechselte Mirjam Fessler wieder ins Spiel und brachte neuen Schwung in die Mannschaft. So kämpften sich die ZuZu-Ladies nochmals heran und zwangen die gegnerische Trainerin beim Stand von 19:23 zu einem Time-out. Auch dieser Satz musste dann aber Züri Unterland mit 25:20 abgeben.

Von dieser guten Leitung angespornt zeigte das Damen 1 den Gegnerinnen und den Zuschauerinnen, was sie auf dem Kasten haben. Das Team trat entschlossen auf und überzeugte mit einer starken Teamleistung. Die Gegnerinnen fanden kein Mittel mehr, um die Zürcherinnen, welche nun fast ohne Eigenfehler und tollen Defense und Angriffaktionen spielten, zu stoppen. Somit hiess es nun Satzgewinn für ZuZu.

Im 4. Satz konnten die Unterländerinnen an der Leistung vom 3. Satz anknüpfen und bereits am Anfang mit einem 7:1 Vorsprung davonziehen. Nach dem x-ten Fehlentscheid des 2. Schiedsrichters, kassierte Headcoach Koutsogiannakis beim Stand von 11:8 seine erste Gelbe Karte. Das Damen 1 behielt aber weiterhin einen soliden Vorsprung. Beim Stand von 18:13 mussten die Unterländerinnen zum wiederholten Male einen ungerechtfertigten Entscheid des Schiedsrichtergespanns hinnehmen. Selbst unserem Captain wurde vom Schiedsrichter das Wort verboten, was die Gemüter endgültig erhitzte. Vasi Koutsogiannakis konnte sich nun nicht mehr zurück halten und erhielt daraufhin die Rote Karte. Somit stand es nun 15:18 statt 13:19. Die Gegnerinnen nutzten diese Chance aus und zogen mit 20:18 an den Züricherinnen vorbei. Trotz allen Bemühungen behielten die Gegnerinnen schlussendlich die Oberhand und gewannen dieses Spiel 3:1.

Die Empörung über die desolate Schiedsrichterleistung war nach dem Spiel gross. Auch wenn die Unterländerinnen die beiden ersten Sätze selbständig – mit unterdurchschnittlichem Spiel – verloren hatte, war das Statement nach dem Spiel klar: „Das närvt! Das närvt würkli! (Anonym)“

Telegramm
Samstag, 22.02.2014, 13:30 – VBC Raiffeisen züri unterland – Nuc II 1:3 (18:25, 20:25, 20:25, 21:20)
Ruebisbach, 40 Zuschauer / SR : 1. M. Sieber / 2. M Ciemiega
VBC Raiffeisen züri unterland: L. Breuss, M. Fessler, M. Brunner, F. Fahmi, S. Künzle, R. Kayser. Libero: T. Deprati.
Einwechslungen: A. Licka, I.Stalder, S. Giger.

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