Dienstag, 25. Februar 2014, 18.56 Uhr

Erste Pflichtaufgabe geschafft

Im dritten Satz kam Loris De Notaristefano zum Einsatz...(Bild: Dominic Staub)

Nach dem knappen verpassen der Playoffs muss sich der VBC Raiffeisen züri unterland nun in den Playouts behaupten. Während der Vor- und Rückrunde konnte man gegen alle „Playoutteams“ mehr oder weniger klar gewinnen. Rein spielerisch kann man annehmen, dass die Playouts für die Zürcher kein Problem darstellen werden. Doch das Team hat mit mehreren Abgängen und Verletzungen zu kämpfen. Das, von Anfang an eher kleine Kader verkleinerte sich stetig. Am wohl schwierigsten ist die Situation auf der Libero-Position. In den Letzten drei Spielen haben nicht weniger als vier verschiedene Spieler auf dieser Position gespielt. Mit der Genesung des langzeitverletzen Valentino Rohr stiess wieder ein Spieler zum Team, der als Libero spielen kann. Eine weitere hockkarätige Absenz gibt es auf der Diagonalposition zu verzeichnen. Adrian Heidrich hat sich an der Schulter schwerer verletzt als angenommen und muss nun bis auf weiteres pausieren.

Die Zeichen standen, am letzten Donnerstag, nicht wirklich gut für den Start in die Playouts. Doch ohne grössere Anstrengung konnten die Unterländer die Einsiedler klar mit 3:0 besiegen. Dies war der erste Schritt im Pflichtprogramm des VBC Raiffeisen züri unterland. In diesem Spiel konnten wir auf David Lehner zurückgreifen und ihn als Libero auflaufen lassen.

Am Sonntag stand dann schon das Rückspiel gegen die Schwyzer an. Dieses Mal ohne Lehner dafür war Tim Gelmi mit dabei. Durch das mussten wir die Positionen nochmals umstellen, um einen Spieler als Libero aufstellen zu können. Das Spiel begann nach dem Gusto der Unterländer. Im ersten Satz konnten sie sich früh absetzen und so die Einsiedler auf Distanz halten. Doch im ersten Satz merkte man schon, dass in gewissen Spielsituationen die Zürcher sehr unsicher sind. Sie mussten die Einsiedler nochmals herankommen lassen. Schlussendlich konnte man den Satz mit 25:23 gewinnen. Im zweiten Satz stürzten die Unterländer total ab. Nichts funktionierte mehr in der Annahme im Siedeout wirklich nichts und die Einsiedler konnten die Zürcher mit ihren Floatservices unter Druck setzen. So ging dieser Satz sehr klar mit 25:15 an die Einsiedler. Nach diesem katastrophalen Satz fingen sich die Unterländer jedoch schnell wieder. Im dritten konnten sie wie gewohnt aufspielen und so den Satz mit 25:22 gewinnen. Im vierten und letzten Satz waren die Mannen um Cao Herrera definitiv auf Betriebstemperatur. Die Einsiedler hatten in diesem Satz nichts mehr entgegen zu setzen. Der Satz ging klar mit 25:16 an die Unterländer. Der Captain Florian Heidrich meinte nach dem Spiel: „Es ist schwierig mit einen so zusammen gewürfeltem Team die gewohnten Leistungen abzurufen, doch der Kampfwille ist nach wie vor da, was uns sicher gegen die schwierigeren Spiele gegen Lutry helfen wird“.

Das nächste Heimspiel findet am Donnerstag, 27. Februar 2014 um 20.15 Uhr gegen Lutry-Lavaux in der Sporthalle Ruebisbach statt.

Sponsoren