Montag, 10. März 2014, 13.15 Uhr

Revanche nur mässig geglückt

Der erst 17-jährige Valentino Rohr wurde erstmals durchgehend als Stammlibero eingesetzt und zeigte dabei eine gute Leistung (Bild: Dominic Staub)

Am Sonntag standen sich die beiden Mannschaften VBC Raiffeisen züri unterland und der VBC Smash 05 Laufenburg-Kaisten ein weiteres Mal gegenüber. Am letzten Dienstag konnte Laufenburg das verletzungs- und abwesenheitsbedingt dezimierte Unterländer Team mit 3:1 schlagen. Nach dieser bescheidenen Leistung wollten die Zürcher eine klare Antwort geben.

Im ersten Satz sah es dann auch bald nach einer klaren Sache aus. Denn zwischenzeitlich führte das Heimteam mit fast 10 Punkten Unterschied. Doch die Unterländer konnten die Konzentration wieder einmal nicht auf ihrem Level halten und so schmolz der Vorsprung stetig dahin. Am Ende musste der erste Satz, wenn auch knapp, mit 24:26 abgegeben werden.

Im zweiten Satz spielten die Unterländer wieder etwas konstanter. Vor allem das Sideout und die Annahmen sind die Sorgenkinder der Zürcher. Durch die vielen Umstellungen die sie vornehmen mussten, fehlt es an Konstanz, was sich entsprechend in vielen Bereichen bemerkbar machte. Den zweiten Satz liessen sich die Unterländer aber nicht mehr nehmen.

Im dritten Satz stimmte wieder sehr wenig zusammen. Die Spieler wurden von den zum Teil stark servierenden Laufenburger unter Druck gesetzt, war zur Folge hatte, dass der dritte Satz mit 19:25 an die Aargauer ging.

In der zehnminütigen Pause fanden Cao Hererra und Captain Florian Heidrich wohl die richtigen Worte. Denn die letzten beiden Sätze gingen klar an den VBC Raiffeisen züri Unterland. Endlich spielten die Unterländer wieder ihr starkes power Volleyball, welches in den letzten drei Spielen vermisst wurde. So ging der vierte Satz klar mit 25:17 an die Unterländer. Im fünften Satz liessen die Zürcher sich nicht mehr bedrängen und brachten mit 15:7 den letzten Satz klar nach Hause.

„Dieses Spiel war total verkorkst vor allem in den ersten drei Sätzen konnten wir nicht auf unserem Niveau spielen“, meinte Captain Florian Heidrich nach dem Spiel. Nun gilt es im nächsten Spiel gegen Einsiedeln die Verfolger weiter auf Distanz zu halten.

Das nächste Heimspiel findet am Samstag, 15. März 2014 um 15.00 Uhr in der Sporthalle Ruebisbach gegen den ewigen Rivalen Lutry-Lavaux statt.

Georgiy Nassibulin machte ein starkes Spiel auf der Aussenposition und trug damit massgeblich zum positiven Ausgang des Spiels bei (Bild: Dominic Staub)
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