Montag, 10. März 2014, 13.05 Uhr

Umkämpftes Spiel gegen den VBC Fribourg

Libera Thays Deprati kann diesen Ball noch mit einer Blitzreaktion aufstellen und damit im Spiel halten (Bild: Dominic Staub)

"Wir spielen weil es uns Spass macht" erinnerte Coach Andreas Maurer die Mannschaft in der Vorbesprechung. Jeder Punkt soll gefeiert werden. Denn auch Punkte in der Tabelle der Playouts werden dringend gebraucht.

Die Zürcher Unterländerinnen setzen den Gegner gleich zu Beginn des Spiels, mit starken Service und guten Verteidigungsaktionen, mit einem 8:3 Vorsprung unter Druck. Doch zu viele Eigenfehler schlichen sich im Verlaufe des ersten Satzes ein. Die Gäste aus Fribourg nutzen diese Unsicherheit auf der Seite der Unterländerinnen und gewannen den ersten Satz mit 19:25.

Im zweiten Satz zeigten beide Teams ein ausgeglichenes Sideout Spiel. Lange Ballwechsel forderten viel Geduld bei den Spielerinnen. Doch mit weniger Eigenfehler einer starken Serviceserie von Captain Miriam Fessler glückte den Damen 1 mit 25:16 den Satz Ausgleich.

Im dritten Satz legten die Unteränderinnen, mit Ladina Breuss am Service, gleich mit einem 8:0 Punktevorsprung vor. Im ganzen Satz konnten viele direkte Punkte mit dem Service erzielt werden und zwangen den Coach des VBC Fribourg bereits bei einem Spielstand von 2:12 das zweite Timeout zu nehmen. Einen solchen Vorsprung liessen auf einen weiteren Satz zu Gunsten des VBC Züri Unterland hoffen und mit dieser Überzeugung spielte nun auch das Heimteam. Clevere Angriffe über die Aussen- und Diapositionen machten schlussendlich einen deutlichen Satzgewinn von 25:13 möglich.

Die lang umkämpften Ballwechsel nagten jedoch an den Kräften der Damen 1 Spielerinnen. Trotz viel Kampfgeist und guten Ballwechsel konnte der VBC Fribourg mit einer hervorragenden Blockleistung das Spiel nochmals wenden und entschieden den vierten Satz mit 22:25 für sich.

Mittelblockerin Fujan Fahmi mit einem Monsterblock, der gebührend gefeiert werden wollte (Bild: Dominic Staub)

Ein bereits gesicherter Punkt reichte den Zürcherinnen im Abstiegskampf jedoch nicht. Die zwei Punkte wollten sich der VBC Züri Unterland nicht nehmen lassen. Dies bestätigte dann auch Aussenangreifen Anja Licka mit einer überragenden Serviceleistung. Sie sicherte Ihrem Team nach einem 5:4 Punktestand gleich einen 11:4 Vorsprung. Bis zum Matchball liessen sich die Zürcher Unterländerinnen keinen Punkt mehr nehmen. Der Matchball war dann trotz eines 14:5 Vorsprungs hart umkämpft und liessen die Gegnerinnen nochmals bis auf 10 Punkte herankommen. Wie bereits das ganze Spiel durch war Geduld gefragt. Einen Eigenfehler der Gegner lies das Damen 1 der VBC Züri Unterland über den lang ersehnten zweiten Sieg in den entscheidenden Playouts jubeln.

Telegramm: VBC Raiffeisen züri unterland – VBC Fribourg 3:2 (19:25; 25:16 25;13; 25:22, 15:10) - Halle: Ruebisbach – 50 Zuschauer - SR: Toma Gianbattista, Gigante Gianluca - VBC Raiffeisen züri unterland: Ladina Breuss, Licka, Fahmi, Fessler, Giger, Brunner - Libera: Deprati - Einwechslung: Stalder, Künzle

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