Montag, 23. Februar 2015, 08.45 Uhr

Niederlage mit bitteren Folgen

Als zweitletzten Meisterschaftsgegner trafen die Zürcherinnen auswärts auf den 6. Platzierten, Rätia.
Mit einer sehr positiven und motivierten Einstellung nahmen die Unterländerinnen den weiten Weg nach Chur auf sich. Dieses Spiel würde entscheiden, ob sich der VBC Züri Unterland auf die Play-Off Spiele freuen darf, oder ob sie sich mit dem 3. Rang begnügen müssen.

Pünktlich um 18:00 Uhr ertönte der Startpfiff des Schiris. Mit einer guten Stimmung starteten die Unterländerinnen in den ersten Satz und führten bald mit 4:1. Dennoch spürte man den Willen des Gegners, die sich nicht abhängen liessen und dicht an unseren Punkten blieben. Gegen Ende des Satzes punkteten die beiden Teams abwechselnd, bis schlussendlich die Zürcherinnen den 1. Satz mit 25:23 für sich entscheiden konnten.

Noch motivierter und optimistischer begann der VBC Züri Unterland den nächsten Satz. Die Freude hielt nicht lange an, als sich Rätia Punkt für Punkt in den Vorsprung spielte. Bei den Unterländerinnen schlichen sich mehr und mehr Eigenfehler ein und die Annahmequote sank stetig. Die beiden Time-outs bei den Spielständen von 8:12 und 12:19 nützten auch nichts mehr. Das Heimteam war nicht mehr zu stoppen und gewann den 2. Satz souverän mit 25:15.

Mit motivierenden Worten einiger Spielerinnen und des Coaches vor dem 3. Satz traten die Zürcherinnen wieder auf das Feld. „Wir müssen unbedingt unsere Qualität der Annahmen wieder steigern. Wir können es uns nicht leisten, noch einmal so unpräzise anzunehmen!“, lautete das Statement von Aussenangreiferin Marlen Brunner.

Man sah dass die Zürcherinnen unbedingt die Playoffs bestreiten wollten. Sie legten gleich mit einer 10:3 Punkteführung los. Die Time-outs des gegnerisches Teams bewirkten nicht viel. Der VBC Züri Unterland war Siegessicher und konnte das Niveau bis zum Ende des Satzes durchziehen und gewann verdient 25:12.

Der Traum der Playoffs rückte näher und nur 1 Satz trennte uns vom dem ersehnten Ziel. Ehrgeizig und angespornt startete der 4. Satz. Doch es schien als wären die Unterländerinnen fast ein wenig überheblich; es schlichen sich wieder mehr und mehr Annahmefehler ein und das ganze Spiel wurde unpräzise. Die Nerven waren enorm angespannt, als es plötzlich schon 19:11 für Rätia stand. Coach Milco Bacchini sah sich gezwungen ein zweites Time-out zu nehmen, um die Mannschaft wieder zu beruhigen. Leider nützte dies nichts mehr und die Zürcherinnen mussten frustriert und enttäuscht den 4. Satz an das Heimteam abgeben. Nun war es klar, dass der Traum der Playoffs geplatzt ist. Dementsprechend war der Kampfgeist der Unterländerinnen im letzten 5. Satz gebrochen. Auch diesen gaben die Zürcherinnen kurzerhand mit 15:8 an die Churerinnen ab.

Das nächste und somit auch letzte Spiel findet nächsten Samstag am 28.02.2015 um 13:30 gegen das 1. Platzierte Dynamo SeeWy in der Ruebisbachhalle in Kloten statt. Für diesen letzten Spitzenkampf würden wir uns auf zahlreiche Unterstützung freuen!

Telegramm
Rätia Volley – VBC Raiffeisen züri unterland 3:2 (23:25, 25:15, 12:25, 25:15, 15:8) Chur, Sporthalle Sand – 50 Zuschauer. – 1 SR: C. Schemeth, 2 SR: M. Krätti – Züri Unterland: Fessler, Bolter, Holzer, Hake, Hasler, Fahmi. – Libera: Chicherio. – Einwechslungen: Brunner

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