Montag, 16. März 2015, 00.20 Uhr

Die Schwäche des Gegners genutzt

Trainer Cao Herrera musste wie bereits letzte Woche auf den mit gebrochener Nase ausgeknockten Mittelblocker Heidrich verzichten. Eine weitere Rochade gab es in der Annahme; Captain Gahr musste wegen lädierten Bändern im Sprunggelenk die Shirtfarbe mit Stammlibero Schatzmann wechseln. Der Mannschaftsbus wurde mit Herren 2 Junioren auf- bzw überfüllt.

Unbeeindruckt von diesen Umstellungen legten die Zürcher los wie die Feuerwehr. Mit druckvollen Servicen brachten sie die heimische Annahme und dessen Spielertrainer zur Verzweiflung. Offensichtlich war die Heimmannschaft aber ihrerseits auch durch einige clubinterne Diskussionen nicht ganz befreit in ihrem Spiel. Konzentriert hielten die Gäste den Druck hoch und sahen schon bald das 3:0-Ergebnis auf der Anzeigetafel aufleuchten.

Selbst mit einem weiteren Dreier kommenden Samstag im letzten Spiel um 16:00 Uhr in Einsiedeln kann Züri Unterland die rote Laterne der NLA nicht mehr abgeben. Dennoch ist es Herrera wichtig, diese schwierige Saison mit einem guten Gefühl zu beenden: „Man darf nicht vergessen, in welcher Situation wir die Saison bestritten haben. Dieses Spiel zeigte deutlich, dass andere Teams unter unseren Bedingungen überhaupt nicht zurecht kommen.“

Lutry-Lavaux Volleyball - VBC Raiffeisen züri unterland 0:3 (17:25, 22:25, 20:25). CSC, 30 Zuschauer.
VBC Raiffeisen züri unterland – Schlatter, Schatzmann, Agrilagos, Bigger, Licka, Suter - Libero: Gahr, Fotsch – Wechsel: Hinrich, Wachter, Häring

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