Dienstag, 01. Dezember 2015, 01.40 Uhr

Ungeschlagen in heimischer Halle

Mit einem 3:2 Sieg gegen den VBC Einsiedeln ist die erste Damenmannschaft des VBC züri unterland in heimischer Halle weiterhin ungeschlagen und bleibt Spitzenreiter der 1.Liga.

Zu Gast waren die Damen des VBC Einsiedeln, welche ebenfalls zu den Topteams der Liga zählen. Gleich zu Beginn zwangen die Unterländerinnen den Gegner zu Fehlern, so dass dieser Mühe hatte, ins Spiel zu finden. Beim Stand von 18:16 erhöhte Chabeli Hasler den Druck am Service und gemeinsam entschieden die Zürcherinnen den Satz für sich (25:16). Trotz einer haarsträubenden Eigenfehlerquote behielten die Gastgeberinnen im zweiten Satz lange die Führung und erspielten sich sogar zwei Satzbälle. Widerspiegelnd für die gezeigte Leistung scheiterten sie jedoch am eigenen Service. Die Gäste nutzten ihre Gelegenheit und glichen zum 1:1 Satzgleichstand aus.

Um die Eigenfehlerquote zu senken, wurde nun der Druck im Service reduziert. Die Einsiedlerinnen hingegen servierten weiterhin druckvoll, leisteten eine deutlich bessere Abwehrleistung als in den beiden ersten Sätzen und fanden insbesondere über die Aussenposition zu einem erfolgreichen Abschluss. Um neue Dynamik in die Partie zu bringen, wurden Katja Köder auf der Aussen- und Eva Krieger auf der Mitteposition eingewechselt. Zwar konnten beide einige Punkte auf das Zürcher Konto verbuchen, doch die erhoffte Wende blieb aus. Hinzu kam, dass den Unterländerinnen mit einer unglücklichen Entscheidung der Unparteiischen die Chance zum Satzball aberkannt wurde. Darauf bewies Einsiedeln die stärkeren Nerven und ging mit einem weiteren knappen Satzsieg in Führung.

Im vierten Satz fanden die Frauen des VBC züri unterland wieder zu ihrer Konstanz und zeigten deutlich, weshalb sie die 1.Liga-Gruppe anführen. Aus der neu gewonnen Sicherheit profitierte das junge Team und beendete schliesslich den entscheidenden fünften Satz mit der erfahrenen Spielführerin Mirjam Fessler am Service. Damit bleibt das Team um Headcoach Milco Bacchini in heimischer Halle ungeschlagen. Captain Fessler analysierte nach dem Spiel: „Dass man mit so vielen Eigenfehlern ein Spiel auf diesem Niveau gewinnen kann ist schon erstaunlich. Nächste Woche gegen Aadorf können wir uns das bestimmt nicht mehr leisten.“

Der VBC Aadorf befindet sich zur Zeit punktgleich mit den Unterländerinnen auf dem zweiten Rang und gehört zu den klaren Favoriten im Rennen um die zwei Playoff-Plätze. Die Begegnung findet am 06. Dezember um 16:00 Uhr auswärts in Guntershausen statt.

Telegramm:
VBC züri unterland – VBC Einsiedeln 3:2 (25:16, 29:31, 24:26, 25:18, 15:12). Hatzenbühl. – 30 Zuschauer. – SR: B. Grossenbacher, S. Budinsky. – VBC züri unterland: Fessler; Steffen, Bolter, Hasler, Mählmann, Schaltegger. – Libera: Chicherio. – Einwechslungen: Köder, Krieger.

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