Dienstag, 08. Dezember 2015, 14.55 Uhr

ZuZu gibt Leaderposition an VBC Aadorf ab

Gut gebrüllt Löwe – aber für den Sieg der Zücherinnen hat es dann doch knapp nicht gereicht.

Um gegen den direkten Verfolger aus dem Thurgau bestehen zu können, war im letzten Spiel der Vorrunde auf Seite des Fanionteams des VBC züri unterland eine klare Leistungssteigerung zum vergangenen Wochenende nötig. Trotz starker Gegenwehr ging das Spiel mit 3:1 und somit auch die Tabellenführung an den VBC Aadorf.

Wie zu erwarten war, begann das Spiel im ersten Satz äusserst ausgeglichen und keines der beiden Teams vermochte sich vorerst deutlich abzusetzen. Wie von Coach Andreas Maurer vorgegeben, sollte der Gegner von Beginn an mit druckvollen Aufschlägen in Bedrängnis gebracht werden, um den routinierten Angreiferinnen mit NLB-Erfahrung auf Seiten der Aadorferinnen die Aufgabe zu erschweren. Dies gelang auf weiten Strecken sehr gut und Aadorf sah sich zu einem Wechsel auf der Zuspielerposition gezwungen. Zu verunsichert war allerdings die Annahme des Heimteams bereits und somit beendete der VBC züri unterland den Satz durch ein Serviceass mit 25:22.

Der Schwung aus dem ersten Satz konnte mitgenommen werden und der VBC züri unterland ging früh schon mit 6:2 in Führung. Dieser Vorsprung währte jedoch nicht lange – zu unkonstant und unkonzentriert gingen einfache Bälle verloren und der Druck des Gastgebers, besonders auch über die Mitteposition, stellte die Zürcherinnen am Block vor eine äusserst schwierige Aufgabe. Zudem wurde es auch immer schwieriger, am Angriff gegen den gut gestellten und zugleich hohen Block von Aadorf zu punkten. Einzig Diana Steffen, welche gekonnt von Captain Mirjam Fessler mit schnellen Bällen über aussen angespielt wurde, war in der Lage, immer wieder mit wuchtigen Angriffen den Gegner in Verlegenheit zu bringen. Am Ende des zweiten Satzes zahlte sich die Auswechslung der Zuspielerin für Aadorf doch noch aus: mit vier direkten Punkten am Service brachte sie ihr Team mit 24:20 in Führung. Diesen Vorsprung vermochten die Unterländerinnen nicht mehr aufzuholen und mussten den Satzausgleich mit 25:22 hinnehmen.

Der dritte Satz begann für das Damen 1 etwas holprig und nach einem frühen Time-out entschied sich Coach Maurer für eine Auswechslung auf der Aussenposition: Katja Köder ersetzte Laura Mählmann. Doch der VBC Aadorf gab fast während des ganzen Satzes weiterhin den Takt an, während sich beim VBC züri unterland immer mehr Eigenfehler einschlichen. Auch der dritte Satz ging schlussendlich 25:21 an das Heimteam.

Unbeeindruckt kämpfte der VBC züri unterland sich wieder zurück und hielt im letzten Satz bis zum Stand von 20:21 gut mit, als zum Schluss wieder Unstimmigkeiten in der Annahme und Ungenauigkeiten am Block dem Heimteam in die Karten spielten. Wichtige drei Punkte und die Spitzenreiterposition mussten an diesem Wochenende abgegeben werden.

Nun gilt es aber sich für das kommende Wochenende gegen den VBC Rätia erneut gut vorzubereiten und nach vorne zu schauen. Auch hier wird es am 12. Dezember um 12.30 Uhr in der Sporthalle Ruebisbach wieder zu einem entscheidenden Spiel kommen, da das Hinspiel im Bündnerland mit 3:0 an den jetzigen Tabellendritten ging.

Telegramm:
VBC züri unterland – VBC Aadorf 1:3 (25:22, 22:25, 21:25, 22:25), Neue Turnhalle Guntershausen – 35 Zuschauer – SR B. Hess, H. Hofmann. – VBC züri unterland: Fessler; Steffen, Krieger, Hasler, Mählmann, Schaltegger. – Libera: Chicherio. – Einwechslungen: Köder, Rüegg, Bolter.

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