Mittwoch, 13. Januar 2016, 10.30 Uhr

Spitzenposition souverän verteidigt

Wie schon im letzten Spiel des alten Jahres waren auch im ersten Spiel des neuen Jahres die Rollen klar verteilt. Der VBC Züri Unterland ging mit der Tabellenführung im Rücken als klarer Favorit in diese Partie. Wie von Headcoach Milco Bacchini gewünscht, servierten die Unterländerinnen von Beginn weg stark und setzten die Ostschweizerinnen somit schon beim ersten Ballkontakt unter Druck. Durch die grosse Mühe in der Annahme konnten die Gäste im Angriff nur wenig Durchsetzungsvermögen erzeugen und machten es dem Heimteam leicht, mit ihrem gewohnt druckvollen Angriffsspiel auch bei eigenem Service zu punkten. Zwar kamen die Ostschweizerinnen zu Beginn noch einige Male mit platzierten Finten zu Punkten, doch auf Zürcher Seite stellte man sich schnell auf dieses Spiel ein.

Die Dominanz der Klotenerinnen zog sich auch im zweiten Satz weiter und die Partie entwickelte sich je länger je mehr zu einer trägen Angelegenheit, weit entfernt von Spektakel und Dynamik. Nach dem zweiten klaren Satzgewinn warnte Diagnoalspielerin Chabeli Hasler: „Wir dürfen jetzt nicht nachlassen. Das passiert uns immer!“. Trotz dieser mahnenden Worte kam es so, wie es Hasler vermutete. Nach wenigen Augenblicken gerieten die Gastgeberinnen im dritten Satz durch mehrere Annahmefehler 0:4 ins Hintertreffen und Coach Bacchini sah sich zum Timeout gezwungen. Seine Worte schienen die Wirkung nicht verfehlt zu haben – zurück auf dem Spielfeld punktete sein Team gleich sieben Mal in Folge. Zwar schlichen sich nun immer wieder Fehler ins Zürcher Spiel ein und die Andwilerinnen wehrten sich etwas besser, doch konnte der Vorsprung souverän bis zum Satzende verwaltet werden. Captain Mirjam Fessler analysierte nach dem Sieg: „Das war kein sehenswertes Spiel, aber Hauptsache gewonnen. In einer solchen Partie ist es eben schwierig, die Konzentration hoch zu halten.“.

Am nächsten Samstag treffen die Unterländerinnen im Spitzenduell auswärts auf Tabellennachbar Toggenburg (15:00 Uhr, Kantonsschule Wattwil). In der Vorrunde gingen die Zürcherinnen noch mit einem 3:0 Sieg vom Platz, doch der zweite Zwischenrang bestätigt, dass die Ostschweizerinnen zu den Favoritinnen gehören. Es dürfte also wieder etwas mehr Gegenwehr auf den VBC züri unterland zukommen.

Telegramm:
VBC züri unterland – VBC Andwil-Arnegg 3:0 (25:11, 25:13, 25:20) Sporthalle Ruebisbach – 30 Zuschauer – SR: H. Blum, R. Oertli. – VBC züri unterland: Fessler; Steffen, Bolter, Hasler, Mählmann, Schaltegger. – Libera: Chicherio. – Einwechslungen: Hake, Keller, Köder.

Sponsoren