Montag, 31. Oktober 2016, 17.30 Uhr

Starke Reaktion nach Niederlage gegen Laufenburg

Manu Gahr setzt sich gegen den starken Block von Schönenwerd durch.

Die Zürcher können sich nach der Niederlage gegen Laufenburg rehabilitieren und schlagen das junge Schönenwerder Team in einem spannenden Spiel mit 3:1.

Coach Cao Herrera meinte vor dem Heimspiel: „Als Titelverteidiger ist man immer das gejagte Team. Alle anderen Mannschaften versuchen gegen uns die beste Leistung abzurufen. Letzte Woche ist das Laufenburg gut gelungen. So erwartet uns auch heute wieder ein schweres Spiel.“

So war es auch: Die Schönenwerder traten wie gewohnt mit einer jungen und sehr talentierten Mannschaft gegen die Klotener an. Am Pass spielte Leon Dervisaj, der die NLB-Mannschaft unterstützen konnte, da die NLA-Mannschaft der Solothurner erst am Sonntag spielte. Die Schönenwerder legten einen Blitzstart hin und gingen schnell mit 5 Punkten in Führung. Sie spielten ihre Grösse und Sprungkraft aus und dominierten die Zürcher zu Beginn des Spiels. Nach einem Timeout konnten sich die Zürcher wieder fangen und die Schönenwerder wieder aufholen. Doch am Ende ergatterten sich die Solothurner den ersten Satz knapp mit 25:22.

Im zweiten Satz verschliefen die Zürcher den Start nicht und konnten ihrerseits eine Führung herausspielen. Nun zahlten sich die Umstellungen aus, die Coach Cao Herrera gegenüber dem letzten Spiel vorgenommen hat. Gahr spielte neu als Diagonalspieler und zeigte auf dieser Position eine sehr starke Leistung. Das half das Zürcher Spiel in die Breite zu ziehen und so dem gegnerischen Block die Arbeit zu erschweren. Zudem spielte Back als Aussenangreifer und Sommer übernahm die Liberoposition.

Die Hausherren konnten sich den Satz knapp holen (25:23). Vor allem in der Endphase merkte man den Unterschied zwischen dem erfahreneren Team aus dem Zürcher Unterland und dem jungen Team aus Solothurn. Trotz der grösseren Körpergrösse und der höheren Höhe im Block der Gäste fanden die geschickt agierenden Klotener in den entscheidenden Situationen immer eine Lösung um den Ball im gegnerischen Feld zu versenken.

Den Schwung aus dem gewonnen zweiten Satz nahmen die Zürcher mit und spielten weiterhin konzentriert und sicherten sich so auch den dritten Umgang relativ klar. Der vierte Satz verlief dann wieder viel enger. In der Endphase konnten die Solothurner die Zürcher vor allem mit spektakulären Verteidigungsaktionen nochmals in Bedrängnis bringen. Doch wie bereits im zweiten setzte sich auch da wieder das erfahrenere Team nach abgewehrten Satzbällen durch.

Es war wieder ein Spiel wie es sich das Heimteam vorstellt. Die Zürcher konnten den gegnerischen Block mit geschicktem und variablem Spiel ein ums andere Mal überwinden. Das ist vor allem der Verdienst von Passeur Perler und der starken Annahmeleistung um die Annahmespezialisten Licka, Back und Sommer. Zudem ist es erfreulich, dass auch die Spieler, die im Verlauf des Spiels eingewechselt wurden wie zum Beispiel Spahr hervorragend ins Team einführten und sofort punkten können.

Nächste Woche steht ein Doppelwochenende an. Zuerst müssen die Zürcher gegen den Aufsteiger und Überraschungsleader Malters ans Werk und danach gastiert Winterthur am Sonntag in der Ruebisbachhalle. Das wird ein interessantes und spezielles Spiel für einige Spieler auf Seiten der Winterthurer, die in der Vergangenheit bei den Unterländern spielten.

Telegramm:
VBC Züri Unterland – Volley Schönenwerd II 3:1 (22:25, 25:23, 25:20, 29:27) Sporthalle Ruebisbach, 60 Zuschauer, – SR: Budinsky, Gena. – Züri Unterland: Perler, Licka, Schlatter, Bigger, Back, Gahr. – Libero: Sommer. – Auswechslungen: Spahr, Wachter.

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