Montag, 16. Januar 2017, 18.05 Uhr

Schmerzhafte erste Niederlage

In oder Out...diesen Punkt konnten sich die Unterländerinnen sichern, doch das Spiel ging leider verloren...

Das Damen 1 des VBCZU verliert diesen Samstag sein erstes Spiel in der laufenden Meisterschaft gegen ein kämpferisches Aadorf mit 1:3 (23:25, 25:15, 23:25, 21:25).

Die Ausgangslage vor dem 13. Spiel der Saison schien klar. Die Unterländerinnen fühlten sich gut, hatten sie ja bisher noch kein einziges Meisterschaftsspiel abgeben müssen und standen in der Tabelle mit 17 Punkten vor dem fünftplatzierten VBC Aadorf. Entsprechend motiviert wollte man auch diesen Sieg holen und so den Vorsprung noch weiter aufbauen.

Der erste Satz begann wie viele davor für die Zürcherinnen, doch recht ausgeglichen. Bis zum Spielstand von 22:22 konnten sie sich trotzdem einen kleinen Vorsprung aufbauen und wähnten sich wohl schon auf der sicheren Seite. Doch von Seiten des VBC Aadorf war grosser Widerstand zu spüren. Die Gastmannschaft stand hervorragend in der Verteidigung und konnte mit ihrem soliden Block Druck auf die gegnerischen Angreiferinnen ausüben. Schlussendlich unterliefen den Unterländerinnen einige Fehler zu viel und dieser erste Satz ging mit 23:25 verloren.

Doch die Motivation des Tabellenführers konnte dies nicht eindämmen. Im zweiten Satz ersetzte die Diagonalspielerin Sarah Bolter Captain Mirjam Fessler auf der Aussenposition und erwies sich als stabile Annahmespielerin. Wie auch zuvor im ersten Satz stand die Verteidigung um Libera Chicherio sehr stabil, so dass viele schwierige Bälle im Spiel gehalten werden konnten. Im Unterschied aber zum ersten Satz zeigten sich jetzt auch die Angriffe erfolgreicher und so konnten die Unterländerinnen von Beginn weg Druck machen. Diesen Satz gaben sie dann auch nicht mehr aus der Hand und gewannen ihn diskussionslos mit 25:15.

Auch der dritte Satz begann vielversprechend. Schnell war ein bequemer 9:3 Vorsprung erarbeitet. Doch die Gegnerinnen aus Aadorf liessen sich dies nicht gefallen und drehten noch einmal auf. Durch einige Eigenfehler und unglückliche Bälle schrumpfte dieser schöne Vorsprung schnell und schon beim Spielstand von 15:15 waren beide Teams wieder gleich auf. Auch der Rückwechsel zu Captain Fessler konnte nicht den nötigen Unterschied ausmachen und beide Teams bewegten sich wieder auf Augenhöhe. Wie im ersten Satz zeigten auch hier die Gegnerinnen einen besseren Schlussspurt und gewannen so den dritten Satz mit 23:25.

Wenn die Unterländerinnen dieses Spiel noch gewinnen wollten, dann müssten sie über den fünften Satz gehen. Die Motivation dazu war gross, doch die Gegnerinnen waren ebenso motiviert, endlich den Tabellenführer zu schlagen. Und so setzten sie die Unterländerinnen noch einmal stark unter Druck. Die Ballwechsel waren lang, auf beiden Seiten wurde starke Verteidigungsarbeit geleistet und schliesslich hatte das Heimteam die schwächere Durchschlagskraft am Angriff und erlaubte sich zu viele Fehler im Soutien. Nach einem verzweifelten Schlussteil ging auch dieser Satz an die Gäste, mit einem Ergebnis von 21:25.

Libera Chicherio sieht diesen Ausgang nicht allzu düster: «Auch wenn diese Niederlage schmerzhaft ist, können wir doch viel daraus lernen. Sie holt uns wieder auf den Boden zurück und zeigt, woran wir in den kommenden Trainings arbeiten müssen.». Die bessere Leistung hat das Spiel gewonnen und die Unterländerinnen sind nun umso motivierter, das nächste Auswärtsspiel am Sonntag gegen den Volley Toggenburg zu gewinnen.

Telegramm
VBC Züri Unterland – VBC Aadorf 1:3 (23:25, 25:15, 23:25, 21:25). Turnhalle Ruebisbach – 30 Zuschauer. – SR: Gena Michael, Egli Katalin. – Züri Unterland: Häring; Fessler, Krieger, Hasler, Steffen, Fahmi. – Libera: Chicherio. – Einwechslungen: Stalder, Bolter, Hake, Mattmann

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