Dienstag, 21. Februar 2017, 08.04 Uhr

Qualifikation für den zweiten Nachwuchs-SM Tag geglückt

Voller Einsatz – Diana Steffen (rechts) und Alina Chicherio (links) kämpften um jeden Ball

Früh ging es los am Sonntagmorgen und entsprechend verschlafene Gesichter versammelten sich um 6:45 Uhr vor der Voléro-Lounge in Oerlikon. Doch durch die entspannte Anreise mit dem Car des Schweizer Champions League-Vertreters Volero Zürich waren bei der Ankunft in Cheseaux alle Teammitglieder, ob Betreuer oder Spielerinnen, bereit für ihren Einsatz.

Am ersten Spieltag des neuen Schweizermeisterschafts-Modus mussten sich die Unterländerinnen in einer Gruppe mit Sm’Aesch-Pfeffingen, Genève Volley und Volley Toggenburg beweisen. Der Gruppensieger qualifizierte sich direkt für den zweiten Spieltag im April, als Gruppenzweiter oder -dritter wartete der Kreuzvergleich.

Noch vor dem ersten Match gegen Genève Volley absolvierten die Juniorinnen an der frischen Luft ein leichtes Lauftraining, welches wohl auch die letzten Schlafmützen aufweckte. Entsprechend bereit starteten sie in das erste Spiel. Zu Beginn lagen beide Teams punktemässig nahe beieinander. Schnell legten die Zürcherinnen aber eventuelle Nervositäten ab und konnten ab Satzmitte einen Punktevorsprung erspielen. Auch zwei Time-Outs der Gegner konnten den Rhythmus nicht brechen und so ging dieser erste Satz an die Unterländerinnen. Doch im zweiten Satz wurde klar, dass mit Genf ein NLB-Club auf der anderen Seite stand. Die Gegnerinnen konnten sich fangen und sofort Druck ausüben. Rasch lagen die Unterländerinnen mit 0:4 Punkten im Rückstand. Die Annahme war wenig präzise und auch im Block konnten die Juniorinnen wenig ausrichten. So rannten sie einem Rückstand nach, der schlussendlich nicht mehr einzuholen war. Im anschliessenden Entscheidungssatz konnte zunächst ein Vorsprung herausgeholt werden, doch gegen Ende des Satzes wurde es wieder eng. Schliesslich gewannen die Unterländerinnen dieses wichtige Tie-Break mit 16:14.

Nach einer äusserst kurzen Mittagspause wartete mit Volley Toggenburg der nächste Gegner. Nach dem spannenden Spiel gegen Genf wollte man diesmal die Sache klarer machen. Das Vorhaben gelang! Durch starke Services und mit einer unglaublichen Serie von 11 Punkten durch Gabi Schottroff – welche zusammen mit Julie Lengweiler aus dem NLA-Team von Schweizer Meister Volero Zürich unser U23-Team verstärkt – ging der erste Satz mit 25:5 an den VBCZU. Trainer Koutsogiannakis warnte vor Unkonzentriertheit im zweiten Satz, doch die Mannschaft liess nichts anbrennen und gewann auch diesen diskussionslos mit 25:15.

Im letzten Gruppenspiel stand mit Sm’Aesch Pfäffingen ein NLA-Club mit einigen Erfolgen an Schweizer Meisterschaften als harter Gegner gegenüber. Der VBCZU war klarer Underdog und konnte deshalb ohne Druck aufspielen. Dieses risikoreiche Spiel brachte den Gegner oft in Bedrängnis und die Unterländerinnen konnten lange mithalten. Durch eine gute Passverteilung von Eliane Häring und geschickte Block-Out-Angriffe von Nadine Mattmann konnte der grosse Block einige Male bezwungen werden. Der erste Satz ging dennoch mit 21:25 an die Favoritinnen. Doch auch im zweiten Satz behielten die Zürcherinnen die Spielfreude und den Kampfgeist bei und konnten wiederum punktemässig mithalten. Spektakuläre Defenseaktionen von Libera Alina Chicherio und weiterhin risikoreiche Services brachten die Unterländerinnen bis auf 22:23 heran. Doch nach einem Time-Out auf Gegnerseite machten diese den Sack zu und gewannen den zweiten Satz mit 22:25.

Nun hiess es für die Juniorinnen das Kreuzrundenspiel gegen den drittplatzierten der anderen Gruppe, Fricktal-Volley Smash 05, zu gewinnen um sich einen Platz am zweiten Nachwuchs-SM Tag im April zu sichern. Schon von Beginn weg konnten die Unterländerinnen durch sehr präzise Annahmen glänzen und so mit wuchtigen Angriffen Druck ausüben. Eine Serviceserie von Julie Lengweiler brachte schnell einen grossen Vorsprung ein und schlussendlich ging der erste Satz mit 25:11 an den VBCZU. Im zweiten Satz konnte erneut schnell ein Vorsprung herausgespielt werden, doch gegen Satzmitte kam der Gegner wieder auf zwei Punkte heran. Mit einer weiteren Serviceserie und immer besseren Angriffen über die Mitte konnten die Zürcherinnen aber endgültig davonziehen und auch den zweiten Satz mit 25:15 gewinnen.

Somit hat sich der VBC züri unterland für die zweite Runde dieser Turniertage qualifiziert und spielt am 2. April mit sieben weiteren Teams um einen Platz an den «Final Four» dieser Schweizer Meisterschaft.

In unserer Galerie findest Du einige Bilder vom 1. Spieltag dieser Schweizer Meisterschaft unserer U23-Juniorinnen.

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