Montag, 06. März 2017, 08.20 Uhr

Mit grandioser Teamleistung zur Finalqualifikation

Das Damen 1 des VBCZU qualifiziert sich nach verlorenem Heimspiel in Riehen doch noch für die Teilnahme am Playoff-Final. Nach einem umkämpften Spiel auf hohem Niveau gelingt den Unterländerinnen ein 1:3 Sieg (13:25, 28:26, 23:25, 19:25).

Dank den zwei gewonnenen Sätzen im Heimspiel letzten Sonntag waren die Chancen für die Finalqualifikation noch äusserst intakt. Dennoch musste zwingend ein Sieg her, und dieser im besseren Satz- und Punkteverhältnis. Die Zürcherinnen waren deshalb von Beginn weg bereit zu kämpfen und für jeden Punkt alles zu geben. Diese Motivation wurde schon in den ersten Ballwechseln offensichtlich. Die Annahmen waren konstant und der Block ein stabiles Hindernis für die Gegnerinnen. Die Unterländerinnen zogen so schnell mit 6:2 davon. Als sich dann jedoch wieder Eigenfehler einschlichen zog das Trainerteam Konsequenz und ermahnte die Spielerinnen beim Spielstand von 6:6 zu Ruhe und Konzentration. Die Inputs wurden gut umgesetzt und so konnte der erste wichtige Satz mit 13:25 nach Hause geholt werden.

Der zweite Satz begann wie der erste mit einer 1:5 Führung für die Gäste. Doch diesmal konnte die Unkonzentriertheit nicht, wie noch im ersten Satz, schnell überwunden werden und so blieben beide Teams längere Zeit gleich auf. Zum Satzende kam es zu einem regelrechten Krimi mit einigen Satzbällen auf beiden Seiten. Schlussendlich entschied ein sinnbildlicher Eigenfehler das Spiel zu Gunsten der Riehnerinnen.

Nun wurde es ernst. Der dritte Satz würde so etwas wie eine Vorentscheidung bringen, denn ein Satzrückstand von 2:1 gegen die Unterländerinnen würde schwierig aufzuholen sein. Doch er startete denkbar schlecht. Schon bei einem Spielstand von 4:1 musste Trainer Koutsogiannakis sein erstes Time-Out einlösen und seine Schützlinge wachrütteln. Das funktionierte auch kurzzeitig und die Unterländerinnen konnten nach und nach bis auf 11:11 aufholen. Doch erneut liessen sie die Gegnerinnen auf zwischenzeitlich sieben Punkte davonziehen. Beim Spielstand von 20:14 hatten die Zürcherinnen dann aber doch genug. Um den Rückstand noch einzuholen war enormer Kampfgeist gefragt. Durch eine Service-Serie von Eva Krieger zum richtigen Zeitpunkt und den grossen Einsatz aller Teammitglieder konnten die Riehenerinnen in einer wilden Punktejagd doch noch ein- und schlussendlich sogar überholt werden. Mit 23:25 ging dieser Satz schliesslich verdient an die Unterländerinnen.

Im vierten Satz sollte nun der Sack zugemacht werden um die Final-Qualifikation zu sichern. Die Gäste zogen schon von Beginn weg einige Punkte davon. Durch stabile Annahmen und kräftige Angriffe von Steffen und Fessler konnten die Gegnerinnen in Schach gehalten werden. Diskussionslos beendeten die Unterländerinnen schliesslich den alles entscheidenden Satz mit 19:25 und sicherten sich somit den Platz im Finale.

Dieser Sieg war eine Mannschaftsleistung, meint auch Coach Koutsogiannakis: «Das Team hat vor allem im dritten Satz grosse Moral bewiesen, den Satz mit bedingungslosem Einsatz und grossem Teamgeist gekehrt und sich damit den Sieg und den Finaleinzug mehr als verdient! Ich bin sehr stolz auf diese Teamleistung.»

Im Kampf um den Aufstieg spielt der VBCZU als nächstes, nach einem freien Wochenende, den Playoff-Final gegen Raiffeisen Volleya Obwalden, wieder in einer Serie aus Hin- und Rückspiel. Die Unterländerinnen sind bereit, sich den Aufstieg in die Nationalliga B zu erkämpfen!

Telegramm:
KTV Riehen – VBC züri unterland 1:3 (13:25, 28:26, 23:25, 19:25). Niederholz. - 100 Zuschauer.- SR: D.Burkhard, Y.Maddalene - Zürich Unterland: Häring; Fessler, Krieger, Hasler, Steffen, Fahmi - Libera: Chicherio. Einwechslungen: Mattmann, Hake, Stalder, Bolter.

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