Dienstag, 31. Oktober 2017, 05.35 Uhr

Erneut gegen uns selbst verloren

Das Damen 1 des VBC züri Unterland kämpfte erneut diesen Sonntag in Wattwil vergebens und verliert das dritte Spiel gegen den Volley Toggenburg mit 3:1.

Das Damen 1 fuhr an sein erstes Auswärtsspiel mit mehreren Autos und viel Motivation im Gepäck. In Wattwil war alles top vorbereitet und nach einem kurzen lockeren Annahmetraining startete schon die Aufwärmphase.

Im ersten Satz konnten die Unterländerinnen nicht sofort zeigen was sie draufhaben. Mit einigen Startschwierigkeiten und zu vielen Eigenfehlern war es schwierig, die verlorenen Punkte wieder aufzuholen. Nach einer verlängerten Einholjagd schaffte es das Damen 1 doch noch auf 20 Punkte zu kommen. Jedoch waren die Toggenburgerinnen hoch motiviert, diesen Satz klar für sich zu entscheiden.

Die Spielseite wurde gewechselt und gleichzeitig auch die Motivation mitgezogen. Der zweite Satz war sehr ausgeglichen und die Unterländerinnen zeigten phasenweise sehr starkes Volleyball. Die Verteidigunsaktionen waren leider nicht immer so dynamisch aber der Kampfgeist siegte nichtdestotrotz und so nahm der VBC züri Unterland den zweiten Satz mit 25:27 mit nach Hause.

Es kam zu einer 10-minütigen Pause und das Spiel war mit 1:1 auf beiden Seiten ausgeglichen. Das Coach-Dreiergespann versuchte aus jeder einzelnen Spielerin die nötigen Reserven zu locken und den dritten Satz von dem ersten Ball an zu erkämpfen. Leider aber verlor der VBC züri Unterland den nächsten Satz klar mit 25:17. Das Damen 1 fiel erneut in alte Muster zurück und konnte trotz gegenseitig motivierenden Worten nicht aus diesem Loch rauskommen.

Volleyballerisch wurde im vierten Satz erneut alles gezeigt und das Damen 1 wollte auf der Zielgeraden ein für alle Mal die Handbremse lösen und erneut ein Tiebreak erreichen. Leider aber gelang es den Unterländerinnen nicht, den Ball für sich zu entscheiden und sie mussten sich mit 25:19 geschlagen geben.

Das neu formierte Damen 1 unterstütze sich nach dem Spiel mit aufmunternden Worten und entschloss sich, die mentale Hürde zu nehmen und die kommenden Spiele von Anfang an als Team zu spielen um den Sieg zu erkämpfen. Eine Spielerin nahm wenigstens einen kleinen Trostpreis mit nach Hause, der Ersatzcaptain Diana Steffen wurde als Most Valuable Player auf Seiten der Unterländerinnen ausgezeichnet.

Nach dem Spiel ist ja bekanntlich vor dem Spiel und so werden wir aus unseren Fehlern lernen und motiviert und konzentriert die nächste Woche trainieren, um am kommenden Doppelwochenende gegen den VBC Steinhausen und auswärts gegen den VBC Aadorf endlich zu zeigen, was wir draufhaben.

Telegramm:
Volley Toggenburg – VBC züri Unterland 3:1 (25:20, 25:27, 25:17, 25:19). Rietstein – 100 Zuschauer. – SR: Schemeth Christian, Häderli Pascal. – Züri Unterland: Schmid, Frangi, Besson, Widmer, Steffen, Hinneburg. – Libera: Merkofer, - Einwechslungen: Fessler, Bisang, Mattmann, Chicherio, Häring.

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