Dienstag, 14. November 2017, 11.21 Uhr

Sieg lässt weiter auf sich warten

Noch zu oft schlägt sich das Damen 1 selber...

Auch im zweitletzten Spiel der Vorrunde kann das Damen 1 des VBC züri unterland noch nicht den ersten Sieg verbuchen. 0:3 (20:25, 17:25, 20:25) verliert es nach einem durchzogenen Spiel gegen die Gegner vom VBC Glaronia.

Die Vorfreude auf das Spiel von vergangenem Samstag war gross. Die Mannschaft hatte gut trainiert, und auch mental fühlte sie sich bereit, endlich in die Strasse der Gewinner einzubiegen. Mit Glaronia stand zudem ein Gegner gegenüber, der wie züri unterland in der hinteren Tabellenhälfte zu finden war.

Die Partie begann entsprechend ausgeglichen. Doch schon bald zeigte sich bei den Unterländerinnen eine gewisse Nervosität, ein Service nach dem anderen wurde ins Seitenaus gesetzt und auch die Annahme schwächelte. So zogen denn die Gegnerinnen auch bald mit einigen Punkten davon, die bis zum Satzende nicht mehr gutgemacht werden konnten. «Ich bin wirklich ratlos» meint Captain Mirjam Fessler nach dem Spiel, «die Mannschaft hat grosses Potential, was man im Training immer wieder zu sehen bekommt».

Doch auch im zweiten Satz zeigte sich keine Verbesserung. Im Gegenteil: Die Unterländerinnen machten sich mit einem ungenauen und hektischen Spiel das Leben selber schwer, die Angriffe blieben vermehrt im starken Block der Gegnerinnen hängen. Auf der eigenen Seite hingegen war der Block löchrig und liess den Gegnerinnen zu viel Spielraum offen. So musste dieser zweite Satz, nicht unerwartet, mit 17:25 abgeschrieben werden.

Auch im dritten Satz konnten die Klotnerinnen die Unsicherheit nicht ablegen und so rannten sie von Beginn weg einem grossen Rückstand hinterher. Erst als es scheinbar wirklich nichts mehr zu verlieren gab, bei einem Spielstand von 14:22, konnte endlich unverkrampft aufgespielt werden. Dank einer Service-Serie und kämpferischen Rettungsaktionen konnte der Rückstand Punkt für Punkt verkleinert werden. Doch schlussendlich war die Differenz zu gross und die erste 0:3 Niederlage der laufenden Saison war Tatsache.

Nichtsdestotrotz bleibt das Team motiviert und ist überzeugt, das Ruder noch rumreissen zu können. «Es ist wichtig, dass wir jetzt die Geduld nicht verlieren. Irgendwann wird sich die gute Trainingsleistung auch im Spiel zeigen.», bleibt Fessler optimistisch.

Nächsten Samstag heisst es also im letzten Spiel der Vorrunde einmal mehr Team- und Kampfgeist zu zeigen und auswärts gegen das in der Tabelle direkt oberhalb platzierte Volleya Obwalden das Volleyball zu spielen, das bisher nur unter der Woche im Training zum Vorschein kommt.

Telegramm:
VBC züri unterland – VBC Glaronia 0:3 (20:25, 17:25, 20:25). Ruebisbachhalle – 80 Zuschauer. – SR: Stalder Mischa, Bastante Jorge. – Züri Unterland: Häring; Steffen, Hinneburg, Widmer, Mattmann, Besson. – Libera: Merkofer. – Einwechslungen: Fessler, Schmid, Bolter, Bisang, Chicherio.

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