Montag, 27. November 2017, 06.55 Uhr

Es fehlt nicht viel

Trotz phasenweisen guten Aktionen, reichte es noch immer nicht für einen Sieg.

Das Damen 1 des VBC Züri Unterland zeigte trotz 1:3-Niederlage am Samstag eine bessere Leistung auswärts gegen den Volley Luzern (25:21, 19:25, 25:23, 25:20) als noch in ihrer Heimhalle am Donnerstag im Cupsiel gegen den VB Therwil (0:3 mit 15:25, 13:25, 19:25). Leider wurden aber erneut keine Punkte gesammelt.

Am Donnerstagabend konnten die Unterländerinnen gegen den VB Therwil im Cupsiel wichtige Erfahrungen sammeln, die ihnen am Samstag auswärts gegen Volley Luzern viele Ballpunkte brachten. Das Cupspiel gingen sie locker an und versuchten, die trainierten Spielzüge und Techniken wie gewohnt konzentriert anzuwenden. Leider war der angereiste VB Therwil konstanter in seiner Leistung und siegte klar mit 0:3. Nichtsdestotrotz sammelte das Damen 1 mehr Selbstvertrauen und jede Spielerin nahm ihren besten Punkt mit sich mit um am Samstag gegen Volley Luzern die Rückrunde mit einem Sieg zu starten.

Die Unterländerinnen fuhren am Samstag das erste Mal mit dem goldenen Teambus nach Luzern. Voller Vorfreude starteten sie das Auswärtsspiel mit starken Services und cleveren Spielzügen. Jedoch liess diese Energie schnell nach und in der Mitte des ersten Satzes zeigte sich ein kurzes Tief mit mehreren Eigenfehlern. Die Energie wurde wieder gesammelt und es kam zu einer schnellen Aufholjagd bis 20:22. Leider mussten sich die Unterländerinnen aufgrund ihrer Eigenfehler in der Satzmitte mit einem Satzverlust bei 25:21 geschlagen geben. Im zweiten Satz konnten sie wiederum klar ihr Niveau halten und bis zum Schluss den Gegner unter Druck setzen. Die Zürcher Unterländerinnen holten sich diesen Satz verdient mit 19:25. Voller Elan starteten sie in den dritten Satz. Leider kam es erneut zu Startschwierigkeiten. Beim Spielstand 10:17 löste sich die Anspannung und das Damen 1 zeigte, dass es den 3. Satz auch für sich gewinnen wollte. Die Gäste holten auf bis 22:22 und liessen sich Ball für Ball nicht aus der Ruhe bringen. Bei den letzten zwei Bällen stand das Glück leider erneut nicht auf der Seite der Unterländerinnen. Sie mussten den dritten Satz mit 25:23 an das Luzerner Heimteam abgeben. Nun mussten die Zürcher Unterländerinnen mit viel Selbstvertrauen in den vierten Satz starten und sich nicht von möglichen Eigenfehlern runterziehen lassen. Der vierte Satz war ausgeglichen auf beiden Seiten. Volley Luzern war unter Druck und der VBC Zürich Unterland hatte teilweise nicht den Mut bei den wichtigen Bällen den Punkt für sich zu entscheiden. Nach einigen Fehlern auf der Gastseite war das Damen 1 klar im Rückstand. Die Unterländerinnen wollten sich unbedingt in den 5. Satz spielen, so dass sie noch einmal alles sammelten und sich beim Block, Angriff, Annahme, Verteidigung, Pass und vor allem am Service hochschaukelten. Leider kamen sie aber nicht an ihr vorher gezeigtes Leistungsniveau ran und mussten sich mit 25:20 erneut geschlagen geben.

Wie Léonie Bisang, ehemalige Volley Luzern Spielerin, nach dem Spiel meinte: „Wir zeigten eine viel bessere Abstimmung und konstantere Leistung auf dem Feld als gegen Volley Luzern in der Hinrunde.“ Das ganze Team teilt ihre Meinung und ist motiviert seine Leistung noch konstanter während allen Spielzügen zu halten.

Obwohl das Damen 1 des VBC Züri Unterland wieder kein Spiel für sich entscheiden konnte, sind die Spielerinnen topmotiviert die Rückrunde noch stärker zu starten. Und vor allem nächsten Samstag auswärts im Tessin gegen Wolfhausen Giubiasco Volley die wohlverdienten, ersten 3 Punkte zu holen.

Telegramm:
VBC Züri Unterland – VB Therwil 0:3 (15:25, 13:25, 19:25). Ruebisbachhalle – 40 Zuschauer. – SR: Thanh Ut Nguyen, Patrick Weber. – Züri Unterland: Häring; Fessler, Bisang, Widmer, Mattmann, Hinneburg. – Libera: Chicherio. – Einwechslungen: Besson, Steffen, Schmid, Bolter, Merkofer.

Volley Luzern – VBC Zürich Unterland 3:1 (25:21, 19:25, 25:23, 25:20). Säli – 50 Zuschauer. – SR: Senad Dzankovic, Stefan Budinsky. – Züri Unterland: Häring; Fessler, Besson, Widmer, Steffen, Hinneburg. – Libera: Merkofer. – Einwechslungen: Bisang, Mattmann, Frangi, Schmid, Chicherio.

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