Montag, 26. März 2018, 12.10 Uhr

Lucian Jachowicz macht weiter

Lucian Jachowicz wird Züri Unterlands Männern (von links David Schlatter, Khalid Chakir Hamiani und Luca Wächter) auch in der nächsten Saison als Trainer wichtige taktische Inputs geben. Bild: Sibylle Meier

Züri Unterlands Männer traten in der Klotener Ruebisbachhalle bereits zu ihrem letzten Spiel der Saison an. In der NLB-Abstiegsrunde, die wegen des Rückzugs einer Mannschaft zu Beginn der Saison nur aus sieben Kontrahenten bestand, entschieden sie mit dem 3:0 über Schönenwerd II auch die letzte ihrer sechs Partien für sich.

Allerdings waren die Gäste aus dem Kanton Solothurn verletzungsbedingt arg dezimiert angetreten. Solange Züri Unterland konzentriert agierte, hatte Schönenwerd darum wenig zu bestellen. Die Unterländer durchliefen zwar auch schwächere Phasen. Doch am Ende reichte es ihnen zu einem klaren 3:0-Sieg, wobei es in keinem der drei Sätze richtig eng wurde.Mit diesem Erfolg beendeten die Unterländer die Abstiegsrunde auf dem 1. Platz – und blieben unter dem neuen Trainer Lucian Jachowicz, der das Team Mitte Januar übernommen hatte, auch im achten Spiel unbesiegt.

Auch viele Spieler wollen bleiben

So drängt sich die Frage auf, ob die Unterländer ihre so erfolgreiche Zusammenarbeit mit Jachowicz auch in der kommenden Saison fortsetzen werden. Und siehe da: Der 30-Jährige bleibt dem Team erhalten. «Nachdem der Ligaerhalt festgestanden hat, haben sich der Vorstand und ich zusammengesetzt – und wir sind uns recht schnell einig geworden», verriet Jachowicz auf Anfrage. «Mir hat es mega Spass gemacht, die Spieler zu trainieren, darum freue ich mich sehr, dass wir einen Vertrag für die nächste Saison abgeschlossen haben.» Dass er während der Vorlesungszeit an der Pädagogischen Hochschule Luzern, wo er auch im nächsten Herbst noch eine Weiterbildung absolvieren wird, bisweilen lange Tage mit Fahrten zum Training nach Kloten und abends zum Wohnort in Sursee haben werde, nehme er in Kauf. «Die Jungs sind es mir wert», sagt Jachowicz, «und es sind ja nur zwei Abende in der Woche.» Schon während der Abstiegsrunde haben er und das Team das Pensum auf zwei wöchentliche Trainings reduziert. «Das hat sich bewährt, auch ich trainiere lieber zweimal pro Woche mit allen Spielern, als dreimal und dafür nur mit sieben, acht Leuten.»

Punkto Kaderplanung für die kommende Saison zeigt sich der ehemalige Profi der deutschen Bundesliga, der 2013 in die Schweiz kam, zuversichtlich: «Prinzipiell haben alle Spieler ihre Bereitschaft erklärt, weiterzumachen. Dazu kommt mit Manuel Gahr ein Leistungsträger zurück. Und wir sind daran, die Mannschaft darüber hinaus noch punktuell zu verstärken.»

Bericht von Peter Weiss im Zürcher Unterländer vom 19. März 2018

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