Montag, 16. April 2018, 12.20 Uhr

Arbeitssieg in Kerzers

Um trotz möglichen Verkehrsbehinderungen pünktlich zum Spiel in Kerzers einzutreffen fuhren die Unterländerinnen diesmal schon sehr früh los. Da dadurch nach der Ankunft noch etwas Zeit übrig war, sammelten die Spielerinnen letzte Kräfte beim Picknick am See. Doch als das Spiel dann losgehen konnte, schienen die Gäste doch noch nicht ganz angekommen zu sein. Gute Annahmen auf Seiten der Gegnerinnen liessen ihnen im Angriff alle Möglichkeiten offen und so punkteten sie in dieser Anfangsphase vermehrt über die Mitte. Dazu kamen eigene Schwierigkeiten mit dem gegnerischen Block und so sahen sich die Unterländerinnen schon früh mehrere Punkte im Rückstand. Doch sie liessen sich dadurch nicht entmutigen und blieben konstant am Gegner dran. Als Jill Frangi nach ihrer Einwechslung den ersten Angriff mit viel Wucht und Präzision auf der Linie platzierte wendete sich das Blatt. Rechtzeitig zum Satzende konnte der Spielstand ausgeglichen und die Gegnerinnen überholt werden. Mit einer noch zögerlichen Leistung ging dieser erste Satz mit 21:25 nach Zürich.

Im zweiten Satz konnte danach das eigene Spiel beruhigt werden. Schon zu Beginn konnten sich die Unterländerinnen deutlich absetzen und zeigten zwischenzeitlich, wie bei unhaltbaren Angriffen von Paula Widmer, ihr eigentliches Können. Dennoch liessen sie die Gegner zur Satzmitte wieder gefährlich aufholen. Nach der Ermahnung an den geduldigen und effizienten Spielstil im Time-Out durch Headcoach Koutsogiannakis drehte die Mannschaft noch einmal auf und konnte schliesslich auch den zweiten Satz gewinnen, diesmal mit 17:25.

Danach starteten sie allerdings wieder mit einem Rückstand in den dritten Satz. Das eigene Spiel wurde wieder ungenau und viele unerzwungene Eigenfehler schlichen sich ein. Die Spielerinnen aus Kerzers dagegen hatten noch einmal ein Stück aufgedreht und so boten sich für den Zuschauer viele sehr lange und spannende Ballwechsel. So gestaltete sich dieser Satz zu einem Kopf an Kopf rennen, in dem die Unterländerinnen schliesslich die Oberhand behielten. Mit 22:25 ging auch dieser Satz und damit das Spiel schlussendlich an die Unterländerinnen. Anders als in der Vorrunde machten die Unterländerinnen diesmal trotz mittelmässiger Leistung in den wichtigen Momenten die Punkte was ihnen einen weiteren 0:3 Sieg einbringt

Am Wochenende spielen die Klotnerinnen noch zwei Matches, den ersten auswärts im Tessin und den zweiten am Sonntag um 13:30 in der Ruebisbach. Da die Spiele gegen Wolf Haus Giubiasco Volley schon in der Vorrunde sehr knapp ausgegangen sind, freuen sich die Spielerinnen auf zwei spannendende Spiele, bei denen man sogar den vorzeitigen Ligaerhalt schaffen könnte.

Telegramm:
VBC Kerzers – VBC züri unterland 0:3 (21:25, 17:25, 22:25). Schmittengässli – 80 Zuschauer. – SR: Pedrazzini Daniel, Sanapo Alfio. – Züri Unterland: Häring; Mattmann, Hinneburg, Widmer, Fessler, Bisang. – Libera: Chicherio. – Einwechslungen: Steffen, Schmid, Besson, Frangi, Merkofer.

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