Montag, 19. November 2018, 05.45 Uhr

Klar dominiertes Spiel mit kurzem Tiefflug

Für das Damen 1 war klar, der Spitzenflug und die konstant guten Leistungen der letzten Spiele sollten sich fortsetzen. Mit dem VBC Glaronia begegnete man einer Mannschaft, die bisher vier ihrer fünf Spiele gewinnen und mit ihrem hohen Block eine schwierige Aufgabe für die Unterländerinnen darstellen konnte. Auf der Position der Mittelblockerin wurde die Heimmannschaft in diesem Spiel erstmals von Livia Caluori, Schwester von Vera Caulori, unterstützt. So konnte Jill Frangi sich wieder voll auf ihre gewohnte Aussenposition konzentrieren.

In den ersten Satz starteten das Heimteam sehr überzeugend. Die Angriffe waren stark und bezwangen den gefürchteten gegnerischen Block ein ums andere Mal. Auch in der Verteidigung um Libera Alina Chicherio stand man stabil und die Unterstützung gegen den hohen Block des Gegners im Angriff war hervorragend. Der Vorsprung wurde immer weiter ausgebaut und zum Schluss konnte dieser erste Satz mit 25:15 auf das eigene Konto gebucht werden.

Die Oberhand wurde auch über die Satzpause hinaus nicht abgegeben und schnell konnte auch zu Beginn des zweiten Satzes ein kleiner Vorsprung herausgespielt werden. Aussenangreiferin Nadine Mattman schien am Netz zu zaubern und jede ihrer Aktionen war erfolgreich. Doch die Glarnerinnen liessen sich nicht abschütteln und blieben hartnäckig an den Unterländerinnen dran. Mit immer besser werdender Blockarbeit und viel Druck über die Mitte konnten auch sie Punkt für Punkt verbuchen und so wurde es zum Satzende hin doch noch knapp, kurzzeitig musste die Führung sogar abgegeben werden. Beim Stand von 23:23 brachte die eingewechselte Eliane Häring mit zwei wuchtigen Services die Gegnerinnen schliesslich in solche Schwierigkeiten, dass die Unterländerinnen auch diesen Satz, diesmal mit 25:23, für sich verbuchen konnten.
Dass im dritten Satz alles möglich ist zeigte sich auch in diesem Spiel. Die Glarnerinnen drehten noch einmal auf und die Heimmannschaft verlor zusehends den Faden. Immer öfter scheiterten die Angriffe im gegnerischen Block und mit mangelnder Konzentration und vielen Eigenfehlern machte man sich das Leben zusätzlich schwer. Auch die Tatsache, dass auf unterländer Seite alle Time Outs und zahlreiche Spielerwechsel vorgenommen wurden, konnte das Feuer (noch) nicht wieder entfachen. Ungefährdet konnten die Gäste diesen Satz mit 21:25 für sich gewinnen.

Doch die Unterländerinnen wollten dies nicht auf sich sitzen lassen. Mit neuer Motivation sollte im vierten Satz klar gemacht werden, dass der VBCZU in dieser Saison nicht mehr so leicht zu knacken war wie noch im vergangenen Jahr. Die Spielgenauigkeit kehrte zurück und auch im Angriff wurde wieder mutiger und ohne Rücksicht auf Verluste aufgespielt. Punkt für Punkt zog die Heimmannschaft den Gästen davon, und auch beide Time Outs auf gegnerischer Seite konnten den Spielfluss der Unterländerinnen nicht brechen. Schlussendlich holten sie sich mit 25:9 den sechsten Sieg im sechsten Spiel.

Nächstes Wochenende empfängt Raiffeisen Volleya Obwalden die Unterländerinnen zum letzten Spiel der diesjährigen Vorrunde in Sarnen.

Telegramm:
VBC züri unterland – VBC Glaronia 3:1 (25:15, 25:23, 21:25, 25:9). Hatzenbühl - 80 Zuschauer. - SR: Gena Michael, Reumer Paul. - züri unterland: Wenger; Mattmann, Widmer, Montavon, V. Caluori, L. Caluori - Libera: Chicherio . - Einwechslungen: Frangi, Steffen, Häring, von Arx

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