Montag, 03. Dezember 2018, 13.36 Uhr

Zum Beginn der Rückrunde ausgebremst

Das Damen 1 startet in die Rückrunde mit einer Niederlage gegen Volley Luzern. Das stark aufspielende Luzern konnte den VBC Züri Unterland als erstes Team diese Saison bezwingen.

Die Vorfreude auf das Spiel war gross. Die Mannschaft hatte gut trainiert, und auch mental fühlte man sich bereit. Trotzdem war schon nach ein paar Punkten sichtbar, dass das Damen 1 nicht gerade den besten Tag erwischt hat. Denn auch den Luzernerinnen war viel daran gelegen, den Tabellenersten zu schlagen und sich im Kampf um die Playoff-Plätze alle Möglichkeiten zu erhalten. Sehr schnell sahen sich die Unterländerinnen also mit einem Rückstand von 10 Punkten konfrontiert. Doch das Damen 1 konnte noch reagieren und durch das Minimieren der eigenen Fehler wieder auf die Gegnerinnen aufschliessen. Schlussendlich konnte in der Schlussphase der Satz doch noch gewendet werden und die Unterländerinnen sicherten ihn sich mit 26:24.

Der zweite und auch der dritte Satz begannen wie der erste. Die Luzernerinnen konnten mit druckvollen Services den Annahmeriegel des VBC züri unterland gewaltig unter Druck setzen. So zogen die Gegnerinnen auch bald mit einigen Punkten davon, die bis zum Satzende nicht mehr gutgemacht werden konnten. Aussenangreiferin Diana Steffen meinte: «Wir zeigten zeitweise powervolle Angriffe und starken Willen, dann aber machten wir wieder zu viele Eigenfehler. Wir haben viele Punkte gemacht, leider nicht nur für uns. Diese Niederlage ist schmerzhaft aber auch gut, um wieder fokussiert in die nächste Trainingswoche zu starten». Verdient ging der zweite Satz mit 14:25 und der dritte mit 16:25 an das Gastteam.

Im vierten Satz schien sich der VBCZU wieder fangen zu können. Durch kleine Aufstellungsänderung, wie das vertauschte der Aussenangreiferin Paula Widmer mit der Position der Diagonalspielerin, Léa Montavon, kam der VBCZU langsam wieder in Schwung. Sie holten einen Vorsprung heraus der fast bis zum Ende gehalten werden konnte. Zum Satzende war allerdings eine gewisse Nervosität auf Seiten des Heimteams zu erkennen und somit konnten die Luzernerinnen wieder auf 23:23 aufschliessen. Trotzdem behielt der VBCZU die Oberhand und konnte den Satz mit 26:24 für sich entscheiden.

Auch im fünften Satz konnten die Klotnerinnen die Unsicherheit nicht ablegen und so rannten sie von Beginn weg einem grossen Rückstand hinterher. Somit holte sich Volley Luzern verdient den Sieg 2:3 nach Hause.

Diese Niederlage ist ein Weckruf für den VBCZU und eine Chance, um an den eigenen Schwächen zu arbeiten. Nächsten Samstag steht mit dem Spiel gegen den VBC Aadorf wiederum ein spannendes Spiel auf dem Plan, konnte man doch das Hinspiel nur äusserst knapp für sich entscheiden.

Telegramm:
VBC züri unterland – Volley Luzern 2:3 (26:24, 14:25, 16:25, 26:24, 11:15). Sporthalle Ruebisbach – 50 Zuschauer. SR: Becker Matthias, Castro Carlos Enrique. – züri unterland: Wenger; Widmer, V. Caluori, Montavon, Mattmann, L. Caluori. – Libera: Chicherio. – Einwechslungen: Häring, Steffen, Mico, Merkofer.

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