Samstag, 26. Januar 2019, 12.35 Uhr

Ein Sieg zum Abschluss der Qualifikationsrunde

Kreuzlingen lag vor dem Spiel auf dem fünften Rang und hätte mit einem klaren Sieg gegen die Zürcher Unterländer noch an Näfels auf den 4. Rang vorbeiziehen können. Der vierte Rang würde die Qualifikation für die Playoffs bedeuten. Die Thurgauer hatten aber grosses Pech und mussten aus Krankheitsgründen gleich auf vier Spieler verzichten. Unter anderem fehlte mit Marco Bär das Aushängeschild als Passeur und Spielercoach der Kreuzlinger. Der Coach der Zürcher Lucian Jachowycz seinerseits konnte abgesehen von den beiden rekonvaleszenten Häring und Sommer auf eine gesunde Mannschaft zurückgreifen und meinte vor dem Spiel: "Heute geht es für uns nicht mehr um viel. Wir wollen aber nicht Punkte verschenken und so den Strichkampf beeinflussen. Nichtsdestotrotz sollen alle Spieler heute ihre Einsatzzeit erhalten und ein gutes Gefühl für die Playoffs holen."

Das gute Gefühl holten sich die Zürcher dann tatsächlich. Zumindest wenn man das Punktekonto anschaut. Beim lockeren 3:0-Sieg gegen den dezimierten Gegner lief aber nicht alles so optimal, wie man es denken würde. Die Zürcher starteten mit Perler am Pass und Navarro Alderete auf der Diagonalposition. Gegen Ende des ersten Satzes, als die Zürcher bereits einen beruhigenden Vorsprung erspielt haben, wechselte der Unterländer Coach dann die beiden Brander-Brüder ein. Jedoch nicht auf der gewohnten Aussenposition, sondern Fabian Brander als Passeur und Michael Brander als Diagonalangreifer. Auch mit dieser ungewohnter Besetzung gewannen die Zürcher den Satz schlussendlich souverän.

Im zweiten Satz spielten die Zürcher dann von Beginn weg mit dieser ungewöhnlichen Aufstellung. Dank einer langen Service-Serie von Gahr und konzentrierterem Spiel, gelang es den Zürchern den zweiten Satz mit 25:13 zu gewinnen. Im dritten Satz schlich sich wieder der Schlendrian im Spiel der Zürcher ein und sie setzten sich nicht klar von den Thurgauern ab. Das Spiel war geprägt von vielen Eigenfehlern auf beiden Seiten. Trotzdem stand ausser Frage, wer diesen Satz gewinnen würde: Die Thurgauer waren zu limitiert mit diesem Kader. Es kamen auch keine Impulse von der Auswechselbank und somit siegten die Zürcher letztendlich klar mit 3:0.

Nun geht es für die Zürcher nach einer Pause am nächsten Wochenende am ersten Februarwochenende weiter gegen die Teams aus der Westgruppe. Es warten schwierige Gegner aus der Romandie und die aufstiegswilligen Basler auf die Herren aus dem Zürcher Unterland. Man darf gespannt sein, was dieses Team diese Saison noch erreicht. Zusätzlich steht am 03.02. das Cupspiel gegen Jona aus der NLA an.

VBC Züri Unterland - Pallavolo Kreuzlingen 3:0 (25:20, 25:13, 25:22), Sporthalle Ruebisbach, Kloten, 50 Zuschauer. SR: Cejka, Schmid; VBC Züri Unterland: Perler, Bigger, Gahr, Wachter, Navarro Alderte, Schlatter - Libero: Fotsch - Einwechslungen: F. Brander, M. Brander

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