Sonntag, 27. Januar 2019, 09.45 Uhr

Auf und Ab zum Ende der Qualifikationsrunde

Die Damen des VBC züri unterland durchlaufen am letzten Wochenende der Qualifikationsrunde ein Wechselbad der Gefühle. Am Samstag verlieren sie nach einer ungenügenden Leistung gegen Raiffeisen Volleya Obwalden mit 3:0 (16:25, 20:25, 14:25). Am Sonntag können sie zwar die Spielfreude wiederfinden, müssen sich dennoch gegen den stark aufspielenden VBC Steinhausen mit 1:3 (21:25, 25:16, 25:23, 25:22) geschlagen geben.

 

Es ist für die meisten Spielerinnen ein Spiel zum vergessen. Zum Satzanfang lief jeweils sehr wenig, die Stimmung auf dem Feld schien fast ein bisschen schläfrig. Die angereisten Obwaldnerinnen hatten sich gut auf die Spielweise der Unterländerinnen vorbereitet, und das liessen sie ihren Gegner auch spüren. Egal wohin die durch ungenaue Annahmen in ihrer Variabilität gestörten Passeusen den Ball zu verteilen versuchten, die Angreiferin sah sich bereits einem sauber gestellten Doppelblock gegenüber. Zu der daraus resultierenden fehlenden Durchschlagskraft im Angriff gesellten sich viele Eigenfehler. Vor allem im Service konnte dadurch nur wenig Druck aufgebaut werden. Nach verschlafenem Start in das Spiel konnten gegen Ende des ersten Satzes zwar noch einige Punkte gutgeschrieben werden, mehr als blosse Resultatkosmetik wurde daraus aber nicht.

Als auch im zweiten Satz das gleiche Schicksal drohte, wurde Coach Koutsogiannakis kreativ und setzte voll auf die Unbeschwertheit der jüngsten Teammitglieder Mico, von Arx und Challamel. Die Obwaldnerinnen schienen überfordert mit dieser neuen Situation, die Unterländerinnen konnten Punkt um Punkt gutschreiben. Viele lange und spektakuläre Ballwechsel zogen auch das Publikum wieder in den Bann des Spiels. Leider reichte es am Schluss nicht für den Satzgewinn. Danach fiel man schnell wieder in den alten Trott. Die Obwaldnerinnen machten wieder Druck, vor allem über die durchschlagsstarke Mittelangreiferin und so musste der VBCZU die drei Punkte verdient abgeben.

Doch schon am nächsten Tag sollte sich die Chance zur Versöhnung mit dem eigenen Auftritt bieten. Damit sich der VBC Steinhausen die Möglichkeit zur Erreichung der Playoffs wahren konnte, musste ein drei-Punkte-Sieg her. Das Spiel versprach also viel Spannung und Feuer. Die Unterländerinnen starteten diesmal gut in die Partie. Mit punktgenauen Annahmen und einer hervorragenden Defencearbeit konnten die Steinhausnerinnen unter Druck gesetzt werden. Obwohl sie zum Ende des Satzes noch einmal aufdrehten, konnten die Gäste diesen mit 21:25 für sich entscheiden. Im zweiten Satz konnte dann allerdings nicht mehr an die Leistung angeknüpft werden, zu oft schlichen sich Eigenfehler ein und so stand es bald 1:1 in Sätzen.

Die Steinhausnerinnen mussten nun volles Risiko gehen und brachten die unterländer Annahme mit scharfen Services in grosse Schwierigkeiten. Trotzdem konnten die Zürcherinnen dranbleiben und bis zum Satzende gute Gegenwehr leisten. Schliesslich fehlte aber die letzte Genauigkeit, und so musste man sich in diesem Satz 23:25 geschlagen geben. Ähnlich lief es im vierten Satz, immer mehr Eigenfehler schlichen sich ein und so konnten die Steinhauserinnen davonziehen und sich den Sieg mit 1:3 Sätzen holen.

Die Unterländerinnen sind dennoch mit ihrer Leistung vom Sonntag zufrieden, die Reaktion auf die Leistung am Samstag konnte postwendend gezeigt werden. Nach zwei Wochen konzentriertem Training und einem freien Wochenende werden die Unterländerinnen am 02. Februar zuhause in die Playoffs starten.

Telegramm Samstag:
VBC züri unterland – Raiffeisen Volleya Obwalden 0:3 (16:25, 20:25, 14:25). Sporthalle Ruebisbach - 30 Zuschauer. - SR: M. Wiederkehr, M. Krättli. - züri unterland: Wenger; Frangi, Mico, Montavon, Steffen, Caluori, Libero: Merkofer – Einwechslungen: Häring, Mattmann, Challamel, von Arx.

Telegramm Sonntag:
VBC Steinhausen - VBC züri unterland 3:1 (21:25, 25:16, 25:23, 25:22). Sunnegrund - 60 Zuschauer. - SR: A. Ajd, F. Böhme. - züri unterland: Wenger; Steffen, Mico, Montavon, Mattmann, Caluori, Libero: Chicherio – Einwechslungen: Häring, Frangi, von Arx.

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