Montag, 11. Februar 2019, 18.05 Uhr

5 Punkte Ausbeute aus dem Doppelwochenende

Am Samstag Mittag reiste Servette Star Onex aus Genf nach Kloten. Die Gäste haben zum Auftakt der Playoff-Runde gegen Volero Zürich 3:1 verloren. Die Unterländer waren aber gewarnt. Wenn es den Servettiens läuft, können sie jeden Gegner in Bedrängnis bringen. Insbesondere der bekannte Beachvolleyballer Quentin Métral hat grossen Einfluss auf das Spiel der Gäste. So war die Devise von Trainer Jachowicz: "Wir müssen sie von Anfang an mit guten Services unter Druck setzten und versuchen die Schlüsselspieler so gut wie möglich zu neutraliseren."

Dies klappte ganz gut. Mit druckvollen Services und einer guten Block respektive Defensetaktik gelang das von Beginn weg. Insbesondere Michael Brander, Manuel Gahr und Fabian Bigger servierten ausgezeichnet und schränkten so die Möglichkeiten der Genfer massgeblich ein. So resultierten in den ersten beiden Sätzen jeweils klare Satzgewinne für die Zürcher (25:17 und 25:16). Im dritten Umgang hatten die Zürcher mehr Mühe. Die Gäste aus der Calvin-Stadt machten weniger Eigenfehler und konnten den Anschluss an die Zürcher länger halten. Erst gegen Ende des Satzes schafften es die Zürcher ein kleines Polster zwischen sich und den Gegner zu legen. Der letzte Satz ging schlussendlich mit 25:21 zu Ende.

Beim zweiten Spiel des Wochenendes am Sonntag stand mit Lausanne UC ein weiterer Gegner aus der Westschweiz auf der anderen Seite. Dieses Spiel war viel enger und spannender als es sich die Zürcher erhofften. Das Heimteam hoffte auf einen ähnlich klaren Sieg wie am Vortag. Doch es kam ziemlich anders.

Zunächst sah es wiederum sehr souverän aus auf Seite der Hausherren aus dem Zürcher Unterland. Ähnlich wie am Vortag traten die Zürcher mit breiter Brust auf und spielten wie aus einem Guss. Vor allem mit dem Service und dem Block-Defense-Verhalten war Coach Jachowicz nach dem ersten Satz sehr zufrieden. So resultierte ein klarer 25:17 Satzgewinn.

Leider ging es für die Zürcher nicht ganz so gut weiter. Eventuell waren sie sich nach dem klaren Startsatz schon zu siegessicher. Im zweiten Satz entwickelte sich ein enger Schlagabtausch. Kein Team konnte sich richtig absetzen. Am Ende erspielten sich die Zürcher als erstes Team zwei Satzbälle. Davon war der eine Satzball sogar bei gegnerischem Aufschlag. Trotzdem gelang es den Zürchern nicht diesen Satz nach Hause zu schaukeln und so nutzten die Waadtländer ihren ersten Satzball und siegten mit 26:24.

Angestachelt durch diesen Satzverlust legten die Zürcher wieder eine Schippe drauf und erkämpften sich den dritten Umgang, nachdem sie zwischenzeitlich mit bis zu 3 Punkten in Rückstand lagen, schlussendlich souverän mit 25:20. Doch die jungen Lausanner steckten nie auf und kämpften sich mit hervorragenden Verteidigungsaktionen und einer guten Teamleistung in den Entscheidungssatz. Dort war lange alles in der Reihe. Kein Team konnte sich absetzen, bis Schlatter und Fabian Brander mit einigen guten Services und den daraus erkämpften Punkten für eine kleine Zäsur sorgen konnten. Am Ende resultierte ein 15:10-Sieg im 5. Satz.

Nach diesem Doppelwochenende präsentiert sich die Tabelle für die Zürcher schmeichelhaft. Sie stehen nun an der Spitze des Klassements. Sie haben jedoch ein Spiel mehr als das Zweitplatzierte Basel. Mit einem Sieg am nächsten Wochenende gegen die Basler würden die Zürcher auch die Tabelle nach Verlustpunkten anführen. Man darf sich auf eine spannende Schlussphase der NLB-Meisterschaft freuen

VBC Züri Unterland - VBC Servette Star-Onex 3:0 (25:17, 25:16, 25:21), Sporthalle Ruebisbach, Kloten, 15 Zuschauer
SR: Wiederkehr, Cejka; VBC Züri Unterland: Perler, Bigger, M. Brander, F. Brander, Gahr, Schlatter - Libero: Back- Einwechslungen: Sommer.

VBC Züri Unterland - Lausanne UC II 3:2 (25:17, 24:26, 25:20, 21:25, 15:10), Sporthalle Ruebisbach, Kloten, 35 Zuschauer
SR: Wiederkehr, Cejka; VBC Züri Unterland: Perler, Bigger, M. Brander, F. Brander, Gahr, Schlatter - Libero: Back- Einwechslungen: Sommer.

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