Montag, 11. Februar 2019, 11.19 Uhr

Holpriger Aufenthalt in den Playoffs

Diesen Samstag spielte das Damen 1 des VBCZU auswärts gegen den VBC Groupe E Val-de-Travers. Trotz solider Leistung reichte es leider weder für einen Sieg, noch für einen Punktegewinn (25:22, 19:25, 25:22, 25:18). Einen grossen Dank geht hierbei an Martin Brunner, der das Damen 1 mit dem Büssli heil ins Welschland und wieder zurück nach Hause brachte.

Der Start in den ersten Satz verlief glatt, die Annahme war durchs Band sehr stabil und die angeschlagene Passeuse Wenger spielte ein facettenreiches Spiel und konnte viele Punkte über Mittelblockerin Caluori verbuchen. Leider fehlte in den entscheidenden Situationen ein Quäntchen Glück sowie Durchsetzungsvermögen um den Satz nach Hause zu bringen. Die Stimmung war anfangs gut, jedoch fielen beide Teams sowohl durch unnötige Fehler als auch durch schöne Punkte auf. Nach einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen konnte das Heimteam den entscheidenden Vorteil auf seine Seite bringen und diesen Satz für sich entscheiden.

Was danach folgte war charakteristisch für ZuZu: Die Handbremse löste sich und das eigene Niveau erhöhte sich um mehr als eine Stufe und dem Gegner wurde nichts mehr geschenkt. So kamen auch die Aussenangreiferinnen in Fahrt und Mattmann konnte durch viele Blockouts punkten. Das Spiel über die Mitte verlief weiterhin gewinnbringend und es gab einige spektakuläre Defenseaktionen. Dies zeigte sich als Gewinnformel zum Sieg im zweiten Satz.

Das Spiel schien zu Gunsten des Gastteams gekehrt, da wendete sich das Blatt plötzlich wieder. Viele langandauernde Diskussionen mit den Schiedsrichtern schienen die Welschen zu beflügeln, sie zeigten ihr Potenzial und konnten sich einen komfortablen Vorsprung erarbeiten. Zwar kamen die Unterländerinnen durch Serviceserien von Häring und clevere Passeusefinten von Wenger wieder heran, doch reichte es nicht aus, um den 3.Satz zu gewinnen.

Im vierten Satz servierte der VBC Val-de-Travers um einiges stärker, weswegen die eigene Annahme zu wackeln begann. Daraufhin erwies es sich als schwer, die punktbringende Mittelblockerin Caluori einzusetzen, was sich in den vorherigen Sätzen als Punktegarant erwiesen hatte. So musste sich das Damen 1 gegen den einzigen Gegner aus dem Welschland in vier Sätzen geschlagen geben.

Die nächste Gelegenheit zu zeigen was das Damen 1 drauf hat, ist am 16. Februar, wenn die Unterländerinnen den VBC Münchenbuchsee in der Ruebisbach empfangen.

Telegramm
VBC Groupe E Val-de-Travers– VBC Züri Unterland 3:1 (25:22, 19:25, 25:22, 25:18). Zuschauer: ca 40. – Züri Unterland: Wenger; Steffen, Mico, Frangi, Mattmann, Caluori. – Libera: Merkofer. – Einwechslungen: von Arx, Häring, Chicherio. Verletzt: Widmer Es fehlten: Montavon.

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