Sonntag, 24. Februar 2019, 10.50 Uhr

Endlich ein weiterer Punktgewinn in den Playoffs

Das Damen 1 reiste vergangenen Samstag mit reduziertem Kader nach Therwil. Das Ziel des Spiels war klar, mit viel Spass eine gute Leistung zeigen zu können. So starteten die Unterländerinnen fokussiert und lachend in den ersten Satz. In diesem wollte dem Gastteam dann auch alles gelingen: gute Annahmen, druckvolle Services und gezielte Angriffe. Die Spielerinnen aus Therwil schienen nicht mit so viel Druck gerechnet zu haben und so ging der erste Durchgang mit 15:25 an den VBC züri unterland.

Im zweiten Satz hinkten die Unterländerinnen dann immer etwas hinterher. Die Annahme war im Vergleich zu vorher nicht mehr ganz so präzise, Aussenangriffe blieben im gegnerischen Block hängen und so reichte es in diesem Durchgang gegen das stark aufspielende Therwil nicht für den Satzgewinn.

Nach erneutem Seitenwechsel wollte es nicht für die Führung reichen. Obwohl dieser Satz sehr ausgeglichen verlief, waren die Unterländerinnen in der Moneytime nicht bereit, die entscheidenden Punkte zu erzwingen und verloren den Satz zu 19. Mit der Devise «Klatschen können alle» sollte ein Stimmungsaufschwung zu einer Wende im Spiel führen und den Unterländerinnen nocheinmal einen Energieschub verleihen. Dies schien zu Beginn des vierten Durchgangs super zu funktionieren und so startete das Damen 1 gleich mit einem 5:0 Vorsprung in diesen Satz. Dieser konnte leider nicht gehalten werden und das Heimteam schaffte mit 11:11 den Ausgleich. Irgendetwas musste passieren auf Seiten der Gäste. Trainer Koutsogiannakis wechselte die junge Zuspielerin Morandi, die aufgrund der angeschlagenen Häring kurzfristig mit nach Therwil reiste, für die Diagonalspielerin ein. Da zwei Passeusen auf einem Feld eine zu viel sind, wurde Wenger kurzfristig zur neuen Diagonalangreiferin. Zu einer Führung reichte dieser Wechsel jedoch noch nicht und der Rückwechsel erfolgte. Durch eine gute Blockarbeit und starke Angriffe in der entscheidenden Phase des Satzes konnten sich die Unterländerinnen schlussendlich doch noch den Satzausgleich erkämpfen.

Es musste also ein Entscheidungssatz her. Das Damen 1 startete gut und erspielte sich durch taktisch gute Services schnell einen 3:0 Vorsprung. Dieser hielt jedoch nicht lange an, das Team des VB Therwil wollte sich diesen Sieg wohl doch nicht nehmen lassen und glich auf 4:4 aus. Trotz eines Timeouts auf Seite des Gastteams konnten die Damen des VBCZU keine Führung mehr erspielen und mussten sich nach knapp zwei Stunden Spielzeit mit 3:2 Sätzen geschlagen geben. «Mental war es wichtig für das Team leistungsmässig ein gutes Spiel zeigen zu können» erläuterte Captain Caluori und fügte an: «einmal mehr zeigte sich, dass es wichtig ist mit Spass zu spielen.»

Für das Damen 1 war es klar ein Spiel, das frischen Aufwind in diese Playoffphase brachte und die Spielerinnen des VBCZU sind motiviert, sich nächste Woche beim Heimspiel in der Ruebisbach am Sonntag 3. März um 16:00 Uhr gegen Val-de-Travers ihren ersten Playoffsieg zu holen.

Telegramm:
VB Therwil – VBC züri unterland 3:2 (25:15, 18:25, 19:25, 25:20, 12:15). 99er-Sporthalle im Mühleboden – 40 Zuschauer. – SR: Cejka Simone, Budinsky Stefan. – züri unterland: Wenger; Frangi, Mico, von Arx, Mattmann, Caluori, Libero: Merkofer. – Einwechslungen: Häring, Steffen, Morandi.

Sponsoren