Montag, 04. März 2019, 11.31 Uhr

Nahe dran am ersten Playoff-Sieg

Die Vorfreude auf das Spiel war gross. Die Mannschaft hatte gut trainiert, und auch mental fühlte sie sich bereit. Doch schon nach ein paar Punkten wurde sichtbar, dass das Damen 1 nicht gerade den besten Tag erwischt hat. Die Unterländerinnen starteten sehr unkonzentriert in den ersten Satz. Nachdem die ersten fünf Punkte als direkte Eigenfehler verschenkt wurden, sah man sich bereits zum Satzbeginn massiv im Rückstand. Headcoach Thomas Schmidli war deshalb schon sehr früh gezwungen ein Time-Out zu nehmen und versuchte mit motivierendem Worte die Mannschaft aufzupäppeln. Die Reaktion der Spielerinnen blieb aus, züri unterland musste den ersten Satz klar mit 14:25 abgeben.

Der zweite Satz verlief dagegen ausgeglichen. Der VBCZU konnte durch sehr gute Defensearbeit die Gegner dazu zwingen mehr Risiko im Angriff zu nehmen. Somit stieg auch die Eigenfehlerquote bei den Gästen markant an. Beim Stand von 23:23 kam Juniorin Lou Challamel an den Service und konnte mit sehr viel Druck den Annahmeriegel von VBC Groupe E Val-de-Travers enorm fordern. Der Satz ging schlussendlich mit 25:23 an das Heimteam.

Im dritten Satz mussten die Unterländerinnen wiederum einem Punkterückstand von vier Punkten hinterherrennen. Trotzdem war eine Leitungssteigerung aus Sicht der VBCZU Damen zu erkennen. Herausgestochen sind vor allem die beiden Mittelangreiferinnen Vera Caluori und Sindi Mico, die dank konstanter Annahmen des Unterländer Annahmeriegels immer wieder angespielt werden konnten und effizient die Punkte versenkten. Jedoch konnte das Damen 1 den Rückstand nicht mehr einholen und musste den dritten Satz dem VBC Groupe E Val-de-Travers überlassen.

Im vierten Satz kam ein kleines Funkeln auf Seite des VBCZU hoch. Durch einige Aufstellungs-änderungen, wie der Tausch der Aussenangreiferin Jill Frangi auf die Diagonalposition und Diana Steffen und Nadine Mattmann auf die Aussenpositionen kam der VBCZU langsam wieder in Schwung. Sie spielten einen kleinen Vorsprung heraus, der fast bis zum Ende durchgezogen werden konnte. Ende Satz war eine gewisse Nervosität auf Seite des Heimteams zu erkennen und somit konnte das Gastteam noch auf 24:23 aufrücken. Trotzdem behielt der VBCZU die Oberhand und konnte den Satz mit 25:23 für sich entscheiden.

Im Entscheidungssatz starteten die Unterländerinnen unsicher und mussten schnell einen Rückstand von 4:1 hinnehmen. Doch durch ein cleveres Time-Out vom Trainer-Trio konnten die Spielerinnen reagieren und die Fehlerquote reduzieren. Sehr schnell holten sie auf und konnten sogar einen Vorsprung von 4 Punkten (12:8) herausspielen. Das Spiel schien schon fast gewonnen, aber wie schon öfters konnte das Damen 1 die gute Leistung nicht durchziehen und musste schliesslich durch mehrere haarsträubende und unnötige Eigenfehler den Satz mit 15:17 und somit das Spiel abgeben.

Telegramm:
VBC züri unterland – VBC Groupe E Val-de-Travers 2:3 (14:25, 25:22, 19:25, 25:23, 15:17). Sporthalle Ruebisbach –50 Zuschauer. SR: Bärtsch Erwin, Geier Roland. – züri unterland: Wenger; Frangi, Caluori, von Arx, Mattmann, Mico. – Libera: Merkofer. – Einwechslungen: Häring, Steffen, Minor, Morandi, Challamel.

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