Mittwoch, 20. März 2019, 08.31 Uhr

Weiter konstant sieglos in den Playoffs

Das Positive an den letzten paar Spielen? Wir haben den Spass am Volleyball nicht verloren und nehmen die aktuelle Situation mit Humor. Ist der Wurm erst mal in einer Mannschaft, dann funktioniert es oft auch menschlich nicht mehr so gut. Bei uns nicht. Mag sein, dass es an den Überraschungseiern liegt - danke Martin für die hübschen Barbies und Minions. Ich denke aber eher, dass es an der neuen Motivationsspritze unserer Trainer liegt. Für jeden passablen Match gibt es einen Gang mehr am Abschlussessen. Und wir essen nun mal alle sehr gerne. Fazit: Die Motivation für das zweitletzte Spiel stimmte, am Fokus arbeiten wir dann noch auf nächste Saison. Die Niederlage gegen Therwil zeichnete sich bereits beim gemeinsamen "Einspielen" mit dem Gegner ab. Im Norweger-Spiel verloren wir, hat aber trotzdem mehr Spass gemacht, als das übliche Vortraining. Und nun zum Spiel.

Erster Satz - erste Überraschung. Da sich Roxi im letzten Spiel eine Verletzung an den Bändern zugezogen hat, durfte neben Raffaela auch Di als Passeuse auflaufen - jawohl Di, unser Sonnenschein und normalerweise Powerangreiferin. Im Mitteangriff wechselten wir auf Meterbälle (sch**** 3er Block) oder rannten über das ganze Spielfeld, um auf der Position 1 angreifen zu können - ich werde sicher Muskelkater haben! Sindi und Anna vermutlich nicht - aber sie sind ja auch noch ein bisschen jünger und fitter. Zu Beginn des Satzes schenkte uns Therwil sehr viele Punkte mit direkten Fehlern, leider konnten wir die Geschenke nicht nutzen und verloren den ersten Satz nach einer Schwächephase gegen Ende des Satzes.

Fazit zum Seitenwechsel: Ist ja gar nicht so schlecht. Motiviert es noch ein bisschen besser zu machen als im ersten Satz, starteten wir in den zweiten Durchgang. Wir haben einen Punkt mehr geholt als im ersten Satz - darum: Mission accomplished. Nadine wollte gegen Ende des Satzes dann noch ein bisschen auffallen und hat sich in einen verspickten Ball gestürzt - Nase voran. Hat wohl ziemlich weh getan, aber Nadine ist da hart im Nehmen. Und ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob sie es auf die Oberlippe abgesehen hat. Letzte Woche ist nämlich ihre Unterlippe nach einem Ball ins Gesicht angeschwollen und ich bin überzeugt, dass ihr der Effekt so gut gefallen hat, dass sie nun die Oberlippe etwas grösser haben wollte. Alina konnte auch im zweiten Satz von ihrem roten Shirt profitieren und wurde für den Service eingewechselt - gut gemacht Alina, aber ist komisch dich in rot zu sehen.

Satz Nummer drei und Zeit für Anna das erste Mal von Beginn weg in der NLB aufzutreten. Wenn ich mich diese Saison schon einmal alt gefühlt habe, dann war das nichts im Vergleich zu diesem Spiel. Mit einem Durchschnittsalter von etwas über 17 Jahren (!!) starteten wir in den dritten Satz. Wir hätten fast eine U17 Mannschaft sein können, wären da nicht Nadine und ich gewesen. In der Statistik wären wir wohl die unangenehmen Ausreisser. Auch der dritte Satz war gespickt von sehr vielen Eigenfehlern seitens Therwil und auch von uns. Wir schafften es in der Schlussphase nicht einen Zweipunktevorsprung nach Hause zu bringen und verloren auch den dritten Satz.

Fazit: 1 Gang mehr beim Abschlussessen + 1 schmerzende Nase + 1 neue Passeuse + 2 Verletzte auf dem Bänkli + 1 Kranke zu Hause + 1 Kranke auf dem Feld + Muskelkater für mich = trotzdem viel Spass! Und nächste Saison gewinnen wir im Norweger gegen Therwil - versprochen.

Das letzte Meisterschaftsspiel der Saison findet am kommenden Samstag um 15:00 Uhr in Münchenbuchsee statt. Wir werden wie Löwen für den letzten Gang kämpfen. Hopp Zuzu!

Matchbericht: Vera Caluori

VBC Züri Unterland - VB Therwil 0:3 (20:25, 21:25, 25:27). Sporthalle Ruebisbach. 30 Zuschauer. - SR: T. Nguyen, P. Häderli. züri unterland: Morandi; Challamel, Mico, von Arx, Mattmann, Caluori - Libera: Merkofer. Einwechslungen: Steffen, Minor, Frangi, Chicherio. Verletzt: Wenger, Widmer, Häring.

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