Montag, 25. März 2019, 10.45 Uhr

Niederlage im letzten Meisterschaftsspiel

Am Samstag reiste der neue NLB-Meister aus Basel nach Zürich. Die Basler entschieden die Meisterschaft letzten Sonntag mit einem Sieg gegen Volero Zürich für sich. Die Zürcher Unterländer hätten auch mit einem klaren Sieg die Basler nicht mehr abfangen können, da die Gäste mehr Siege auf dem Konto hatten. Somit war die Niederlage in Genf vor 2 Wochen die berühmte eine Niederlage zu viel.

Da alles in der Meisterschaft schon entschieden war, wird das Spiel von beiden Seiten genutzt um den Spielern, die nicht viele Einsätze in der Saison hatten, die Möglichkeit zu geben sich zu zeigen und zu beweisen. So starteten die Zürcher mit dem jungen Passeur Häring, Wachter auf Aussen und Fotsch als Libero. Die ungewohnte Aufstellung führte dazu, dass es zu Beginn ziemlich viele Abstimmungsschwierigkeiten gab. Es lief nicht wie aus einem Guss. Das emotionslose Spiel plätscherte dahin, wobei die Basler ihren Vorsprung, den sie am Anfang herausspielten, immer halten konnten. So ging der erste Satz mit 25:20 an die Gäste.

Nach dem verlorenen ersten Satz wechselte Coach Jachowicz Fabian Brander für Michael Brander auf der Aussenposition ein. Langsam hatten sich die Zürcher in der ungewohnten Formation eingespielt und konnten mit variablem Angriffsspiel den starken Basler Block auseinander ziehen. Mit starken Services und einigen Blocks des Heimteams schafften die Zürcher den Satzausgleich (25:23).

"Nun sind wir auch rechnerisch sicher auf dem zweiten Platz", war die Aussage von Captain Gahr nach dem Satzausgleich. Lausanne hätte mit einem Sieg noch zu den Zürchern aufschliessen können. Danach verkam das Spiel endgültig zur Farce. Beide Seiten spielten ihr Spiel runter. Es gab keine Emotionen. Deshalb gibt es von diesen zwei Sätzen keinen ausführlichen Beschrieb... Das Resultat war, dass Basel die beiden folgenden Sätze gewann.

Das grosse Highlight für die Zürcher steht mit dem Cupfinal am nächsten Samstag in Fribourg an. Da darf man schon gespannt sein, wie sich die Zürcher gegen den Übermächtigen Gegner aus Amriswil wehren. Nichtsdestotrotz spielten die Zücher Unterländer eine sehr erfolgreiche NLB-Kampagne und erreichten den zweiten Platz. Die Basler gewannen die Meisterschaft verdient und haben in der Aufstiegsrunde keinen Match verloren. Man darf gespannt sein, wie sich dieses junge Team in der NLA schlägt.

VBC Züri Unterland - Lutry Lavaux Volley I 3:1 (20:25, 25:23, 17:25, 19:25), Sporthalle Ruebisbach, Kloten, 40 Zuschauer
SR: Häderli, Dzankovic; VBC Züri Unterland: Häring, Bigger, M. Brander, Wachter, Gahr, Schlatter - Libero: Fotsch - Einwechslungen: F. Brander

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