Montag, 28. November 2011, 08.00 Uhr

Deutliche Niederlage in Lausanne

Zum Haare raufen! Fabio Lunardi schaut skeptisch als ihm Coach Vasi Koutsogiannakis neue Inputs für das Passspiel gibt.

Nach zwei knapp umkämpften Spiele in den letzten zwei Wochen wurde dem Herren 1 des VBC Züri Unterlands die Zweiklassengesellschaft in der höchsten Liga der Schweiz wieder einmal vor Augen geführt. Gegen die Profimannschaft aus Lausanne hatte n die Zürcher schlussendlich keine Chance. Bereits der Start missglückte den Unterländern deutlich. Leider zeigte sich einmal mehr, dass es sich das Herren 1 des VBCZU noch nicht gewohnt ist solch weite Anfahrtswege auf sich zu nehmen. Die Müdigkeit der dreistündigen Anfahrt konnte nicht abgelegt werden. Während Lausanne auf allen Positionen nach Belieben punkteten, bekundeten die Zürcher grosse Mühe die eigenen Angriffe durch zu bringen.

Die Zuschauer begannen es wohl bereits zu bereuen den Weg in die Sporthalle auf sich genommen zu haben, als Züri Unterland plötzlich erwachte. Spektakuläre Verteidigungen und Blöcke führten zu einer Aufholjagd. Es stand 21:21 und endlich konnte man sehen, was möglich wäre, wenn sich die ganze Mannschaft aufopfert und sich als Kollektiv dem Gegner entgegenstellt. Danach fehlte ein wenig der Glaube an das Wunder, während die routinierten Lausanner jede Chance eiskalt nutzten.

Der letzte Satz ging dann zwar erneut deutlich verloren, aber trotz des deutlichen Resultats konnte man auch mit diesem Satz einigermassen zufrieden sein. Bei vielen Ballwechseln konnten die Unterländer mithalten. Zwei Serviceserien von Nationalspieler Büschi machten in diesem Satz den Unterschied.

„Gegen solch eine Mannschaft kann man nur mit Kampfgeist, Mut und Glück mithalten. Heute hat ein bisschen von allem gefehlt.“ Resümiert Mittelblocker Bigger etwas enttäuscht. „Aber uns war von Anfang an klar, dass wir in dieser Saison viele Niederlagen einstecken müssen. Wichtig ist jetzt, dass diese junge Mannschaft daran nicht zerbricht. Wir befinden uns in einem Lernprozess mit allen Höhen und Tiefen. Wichtig ist, nach jeder Niederlage wieder aufzustehen und die Freude nie zu verlieren. Denn Freude an unserem Sport ist der einzige Lohn den wir Amateurspieler für unseren Aufwand bekommen.“

Telegramm
Lausanne UC – Züri Unterland 3:0 (25:15 25:21 25:13) Universität Lausanne, ca. 100 Zuschauer – SR: Wolf, Fischbacher. – Züri Unterland: Lunardi, von Deichmann, Gahr, Gelmi, Lehner, Heidrich. – Libero: Keller, Egil. – Auswechslungen: Bigger, Schatzman, De Noteristefano, Sturzenegger.

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